AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG:Ergebnis des Geschäftsjahres -2.161.701,75

AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

I. Jahresbericht 2016

für die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

1. Lagebericht

1.1. Grundlagen der Gesellschaft

1.2. Tätigkeitsbericht

Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Übersicht über die Anlageziele und Anlagepolitik der Investmentgesellschaft

Übersicht über die Anlagegeschäfte und das Portfolio

Übersicht über die Wertentwicklung

Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zusätzliche Angaben

1.3. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchen- beziehungsweise flugzeugbezogene Rahmenbedingungen

Geschäftsverlauf

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.4. Risikobericht

1.5. Zusätzliche Informationspflichten gemäß § 300 KAGB

2. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

I. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

II. Rechnungslegungsvorschriften

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Verwendungsrechnung und Entwicklungsrechnung

VII. Zusätzliche Erläuterungen

VIII. Nachtragsbericht

IX. Sonstige Angaben

XX. Anlage zum Anhang

3. Vermerk des Abschlussprüfers

4. Bilanzeid

II. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 in US-Dollar

Zum Zweck der Offenlegung an den Bundesanzeiger eingereicht am 30. Juni 2017.

I. Jahresbericht 2016 für die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

1. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

der AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

1.1. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Anlage und Verwaltung Ihrer Mittel zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage nach der festgelegten Anlagestrategie zum Nutzen ihrer Gesellschafter.

1.2. Tätigkeitsbericht

Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Für die Verwaltung der Investmentgesellschaft war im Geschäftsjahr 2016 die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (Commerz Real KVG), Düsseldorf, als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft tätig, welche insbesondere die nachfolgenden Leistungen erbracht hat.

Es wurde von der Commerz Real KVG eine externe Bewertung des Flugzeuges beauftragt und eingeholt.

Ursprünglich war die CACEIS Bank Deutschland GmbH mit Sitz in München als Verwahrstelle des AlF bestellt worden. Im Rahmen einer Veränderung in der Konzernstruktur von CACEIS wurde die CACEIS Bank Deutschland GmbH zum 31. Dezember 2016, 24:00 Uhr, auf ihre französische Schwestergesellschaft, CACEIS Bank France S.A., mit Sitz in Paris, verschmolzen. Zudem wurde in unmittelbarem Anschluss die CACEIS Bank France S.A. umfirmiert und firmiert damit seit dem 1. Januar 2017 unter „CACEIS Bank S.A.“. Das Verwahrstellengeschäft von CACEIS wird seit diesem Zeitpunkt von der deutschen Niederlassung der CACEIS Bank S.A., die operativ mit der vorherigen CACEIS Bank Deutschland GmbH identisch ist, ausgeübt. Die deutsche Niederlassung firmiert als „CACEIS Bank S.A., Germany Branch“, mit Sitz in München.

Mit Wirksamwerden dieser Verschmelzung sind alle Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der CACEIS Bank Deutschland GmbH sowie die bestehenden vertraglichen Positionen kraft Gesetzes nach dem Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge auf die CACEIS Bank S.A., Germany Branch, übergegangen. Zudem sind alle bereits von der BaFin genehmigten Verwahrstelleneigenschaften beim Übergang auf die CACEIS Bank S.A., Germany Branch, erhalten geblieben.

Die CACEIS Bank S.A., Germany Branch, als Verwahrstelle 1 hat im Rahmen des Verwahrstellenvertrages ihre Aufgaben im Geschäftsjahr 2016 wahrgenommen. Die Haftung der Verwahrstelle richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und blieb im Berichtszeitraum unverändert.

Die Commerz Real KVG setzte zur Platzierung des Eigenkapitals Vertriebspartner ein. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit unterstützte die Commerz Real KVG die Vertriebspartner bei der Beschaffung des Eigenkapitals und entwickelte ein entsprechendes Marketing weiter.

Die Tätigkeit der Commerz Real KVG umfasste außerdem die allgemeine Verwaltung der Investmentgesellschaft, wie die Buchführung, die Veranlassung der Ausschüttungszahlungen an die Investoren, die Vorbereitung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses und die Erstellung einer Steuererklärung. Zusätzlich übernahm die Verwaltungsgesellschaft die laufende Liquiditätssteuerung der Investmentgesellschaft. Das erforderliche Fremdkapital beziehungsweise die Zwischenfinanzierung wurden durch die Commerz Real KVG gesteuert und verwaltet und die Risiken fortlaufend beobachtet und bewertet.

Weiterhin wurde die Aufnahme von Gesellschaftern als Kommanditist oder Treugeber durchgeführt. Die laufende Betreuung der Anleger sowie die Erstellung und der Versand der entsprechenden Informationen an die Investoren hat die Commerz Real KVG ebenfalls durchgeführt.

Wesentliche Änderungen der im Verkaufsprospekt (einschließlich Nachtrag Nr.1) beschriebenen Informationen gemäß Artikel 23 AIFM-Richtlinie haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.

Die AVOLO KG hat keine eigenen Mitarbeiter. Sie hat die Verwaltung der Investmentgesellschaft an die Commerz Real KVG ausgelagert. Die Commerz Real KVG beschäftigt ebenfalls keine eigenen Mitarbeiter und lässt deshalb ihre Geschäfte im Wege der Unterauslagerung von der Commerz Real AG besorgen. Die Commerz Real AG hält einhundert Prozent der Anteile an der Commerz Real KVG und ist mittelbar eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank AG, Frankfurt am Main.

1 Zu den Aufgaben der Verwahrstelle gehört im Wesentlichen die Verwahrung der verwahrungsfähigen Vermögensgegenstände der Investmentgesellschaft, die Eigentumsüberprüfung, Sicherstellung der Einhaltung von KAGB (Kapitalanlagegesetzbuch), Anlagebedingungen und Gesellschaftsvertrag bei Ausgabe und Rücknahme von Anteilen und bei Verwendung der Erträge der Investmentgesellschaft, die Überwachung der Zahlungsströme, Erteilung der Zustimmung zu zustimmungspflichtigen Geschäften.

Übersicht über die Anlageziele und Anlagepolitik der Investmentgesellschaft

Anlageziel der Investmentgesellschaft ist, aus der langfristigen Vermietung und der Veräußerung der Boeing 777-300ER zum Ende der Fondslaufzeit finanzielle Überschüsse zu erzielen und daraus Auszahlungen inklusive Kapitalrückzahlungen an die Anleger vorzunehmen. Die Anlagestrategie der Gesellschaft ist der Erwerb, der Betrieb, die Vermietung, das Leasing oder die sonstige Beschäftigung sowie die Veräußerung der Boeing 777-300ER mit der Seriennummer 41083.

Übersicht über die Anlagegeschäfte und das Portfolio

Die Investmentgesellschaft hat im Juni 2014 ein im November 2012 durch den Hersteller The Boeing Company, USA, erstausgeliefertes Passagierflugzeug vom Typ Boeing 777-300ER erworben. Das Langstreckenflugzeug ist mit zwei GE90-115B Triebwerken des US-amerikanischen Herstellers General Electric ausgestattet.

Die Investmentgesellschaft ist zum Ende des Geschäftsjahres 2016 Eigentümerin des Passagierflugzeuges. Der Kauf weiterer Anlageobjekte ist nicht vorgesehen.

Die wesentliche Struktur des Portfolios der Investmentgesellschaft zum Stichtag 31. Dezember 2016 ist daher unverändert. Vorgehaltene Barmittel in Höhe von 12.255.177,53 Euro resultieren im Wesentlichen aus der Einzahlung von Kommanditeinlagen von Anlegern. Sie sind unter anderem zur Tilgung der Darlehen und für die Ausschüttungen an die Anleger vorgesehen und werden daher nicht angelegt.

Übersicht über die Wertentwicklung

Der Vermögensgegenstand Boeing 777-300ER unterliegt erwartungsgemäß mit fortschreitender Nutzungsdauer einem Werteverzehr. Die Wertminderung zum 31. Dezember 2016 im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 betrug 9.316.355 US-Dollar. Die bilanzielle Wertveränderung des Flugzeuges in dem in Euro aufgestellten Jahresabschluss der Investmentgesellschaft ist neben dem Werteverzehr unter Berücksichtigung der positiven Wertveränderung des US-Dollars im Vergleich zum Euro in der Bilanz zum 31. Dezember 2016 nur um 4.073.033,74 Euro auf 141.099.513,33 Euro gesunken. Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Der Nettoinventarwert zum 31. Dezember 2016 beträgt 78.246.370,17 Euro beziehungsweise 82.479.500,44 US-Dollar.2

2 Vergleichen Sie bitte zum Nettoinventarwert die Erläuterungen im Anhang unter Ziffer VII.

Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum

Die Risikosituation der Gesellschaft blieb im Geschäftsjahr 2016 gegenüber den Angaben im Verkaufsprospekt weitgehend unverändert. Die Anlage des Kapitals erfolgt ausschließlich in die von der Investmentgesellschaft erworbene Boeing 777-300ER ohne Einhaltung des Grundsatzes der Risikomischung. Die Fungibilität der Anteile ist nur eingeschränkt gegeben. Im Einzelnen stellen sich die Hauptanlage-risiken und wirtschaftlichen Unsicherheiten wie nachfolgend beschrieben dar. Für den Kommanditisten kann aufgrund der Risiken ein teilweiser oder vollständiger Verlust der geleisteten Kapitaleinlage zuzüglich Agio eintreten.

Anlageobjekt-Wertänderungsrisiken

Der Wert des Anlageobjektes ist von verschiedenen marktbeeinflussenden Faktoren abhängig. Der Marktwert von gebrauchten Flugzeugen kann größeren Schwankungen unterworfen sein. Dies kann zur Folge haben, dass die in der Unternehmensplanrechnung getroffenen Annahmen nicht eintreten.

Leasingnehmerin des Anlageobjektes ist die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates. Der Leasingvertrag sieht eine Grundmietzeit bis zum 30. November 2024 vor. Zudem hat Emirates das Recht, den Leasingvertrag einmalig um drei Jahre zu verlängern. Für den unbestimmten Fall, dass die Fluggesellschaft ihr Recht zur Verlängerung des Leasingvertrages nicht ausübt, beabsichtigt die Investmentgesellschaft, einen oder mehrere neue Leasingverträge mit anderen Fluggesellschaften zu schließen.

Platzierungsrisiko

Die Rückführung der Eigenkapitalzwischenfinanzierung soll planmäßig durch die Einzahlung des einzuwerbenden Kommanditkapitals zuzüglich Agio erfolgen. Mit Platzierungsgarantievertrag zwischen der AVOLO KG und der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH (CFB) hatte sich die CFB verpflichtet, sich bis zum 30. April 2016 in Höhe des bis zum vorgesehenen Umfang noch fehlenden Eigenkapitals entweder direkt oder indirekt über die Treuhandkommanditistin an der Investmentgesellschaft zu beteiligen oder einen Dritten zu benennen, der sich in entsprechender Höhe an der Investmentgesellschaft beteiligt, oder hatte dafür zu sorgen, dass ein Dritter der Investmentgesellschaft ein Darlehen in Höhe des Eigenkapitalfehlbetrages zur Verfügung stellt. In Erfüllung der Platzierungsgarantie wurde wie folgt vorgegangen:

Die AVIO Verwaltung und Treuhand GmbH und die ABALINGA Verwaltung und Treuhand GmbH, beide der Commerz Real AG zugehörig, zeichneten am 29. April 2016 auf Vermittlung der CFB-Fonds Transfair GmbH im eigenen Namen und für eigene Rechnung Kommanditanteile an der AVOLO KG in Höhe von nominal je 8 Millionen US-Dollar (insgesamt 16 Millionen US-Dollar) zuzüglich 5 Prozent Agio. Die beiden Gesellschaften konnten die erworbenen Kommanditanteile noch im Jahr 2016 an einen institutionellen Investor weiterveräußern.

Die geschäftsführende Kommanditistin ADRUGA Verwaltungsgesellschaft mbH, eine hundertprozentige Tochter der Commerz Real AG, gewährt zudem der Investmentgesellschaft ab dem 29. April 2016 innerhalb der gemäß den Anlagebedingungen der Investmentgesellschaft zulässigen Leverage-Begrenzung ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar. Das Gesellschafterdarlehen sieht eine Verzinsung nur in dem Umfang vor, in dem die ADRUGA GmbH von der AVOLO KG eine Ausschüttung erhalten hätte, wenn sich die ADRUGA GmbH in korrespondierender Höhe im Wege einer weiteren Kommanditbeteiligung an der AVOLO KG beteiligt hätte. Die Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens erfolgt sukzessive aus der Weiterplatzierung von Anteilen an der Investmentgesellschaft und der Einzahlung des Kommanditkapitals zuzüglich Agio. Zum 31. Dezember 2016 valutierte das Darlehen noch mit 5.391.654,50 US-Dollar und wurde im Januar 2017 aus überschüssiger Liquidität und weiteren Kapitaleinzahlungen vollständig zurückgeführt.

Die Platzierung der Anteile wurde im Januar 2017 bei 98 Prozent beendet.

Wechselkursrisiko

Es handelt sich um eine US-Dollar-Investition, bei der die Beteiligungen der Kommanditisten und die Ausschüttungen an diese in US-Dollar erfolgen. Zudem wurden die wesentlichen Zahlungen (Kaufpreis, Finanzierung, Leasingrate) in US-Dollar vereinbart. Die Angabe von Herstellerlistenpreisen sowie von gutachterlich ermittelten Marktpreisen und Marktleasingraten von Flugzeugen erfolgt ebenfalls typischerweise in US-Dollar. Die Bewertung der Posten in dem zum Stichtag in Euro aufgestellten Jahresabschluss gleichen sich weitgehend aus. Für jegliche Kosten und Erträge, die nicht auf US-Dollar lauten, tragen die Kommanditisten der Investmentgesellschaft ein Währungsrisiko. Die Investmentgesellschaft war im Geschäftsjahr 2016 insgesamt nur geringen Währungsrisiken ausgesetzt, da die Einnahmen und der überwiegende Teil der Ausgaben sowie die Finanzierung in US-Dollar valutieren. Der Anleger trägt ein Wechselkursrisiko, sofern er seine Einlage aus einer nicht auf US-Dollar lautenden Währung erbringt und Rückflüsse aus dieser Vermögensanlage mit einem abweichenden Wechselkurs zurückgetauscht werden.

Adressenausfallrisiko

Umfangreiche Vertragserfüllungsrisiken entfallen auf Emirates. Die Boeing 777-300ER ist auf Basis eines langfristigen Leasingvertrages mit Emirates bis mindestens zum Ende des zwölften Betriebsjahres im Jahr 2024 verleast. Allerdings besteht grundsätzlich das Risiko von Zahlungsausfällen, wenn der Leasingnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen aus dem Leasingvertrag nicht nachkommt. Aufgrund des abgeschlossenen Leasingvertrages gehen technisch bedingte Ausfallzeiten nicht zu Lasten der Gesellschaft. Neben den Leasingraten trägt die Leasingnehmerin während der gesamten Mietzeit sämtliche Kosten im Zusammenhang mit dem unmittelbaren Besitz und dem Betrieb des Anlageobjektes. Hierzu gehören unter anderem die Kosten für die ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung des Anlageobjektes sowie die Aufwendungen für die Versicherung des Anlageobjektes.

Die Leasingzahlungen seitens der Fluggesellschaft Emirates erfolgten wie vertraglich vereinbart. Für das Jahr 2017 wird nicht mit einem Ausfall der Leasingraten aufgrund nicht erfüllter Zahlungsverpflichtungen seitens des Leasingnehmers gerechnet.

Für den Fall, dass trotz langfristig vertraglich fixierter Leasingraten der Leasingnehmer seinen vertraglichen Pflichten nicht oder nicht vollständig nachkommt und der Leasingvertrag gekündigt wird, besteht grundsätzlich das Risiko, dass ein möglicher Anschlussleasingvertrag gar nicht, nicht sofort oder nicht zu den unterstellten Raten zustande kommt.

Selbst eine vorübergehend schwächere Weltwirtschaft wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Einnahmen der Gesellschaft haben, da der langfristige Leasingvertrag mit Emirates frühestens zum Ende des zwölften Betriebsjahres im Jahr 2024 endet.

Für das Geschäftsjahr 2015/2016, das am 31. März 2016 endete, konnte die Emirates Gruppe mit umgerechnet 1,9 Milliarden US-Dollar den höchsten jemals erzielten Gewinn verzeichnen. Nach dem letzten verfügbaren Geschäftsbericht (Veröffentlichung 8. Mai 2016) sank der Umsatz aufgrund des starken Dollars um rund 4 Prozent auf umgerechnet 23,2 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der im abgelaufenen Geschäftsjahr beförderten Passagiere wuchs um 7,7 Prozent auf 51,9 Millionen (Vorjahr rund 48,2 Millionen), welche zu 151 Flughäfen in 80 Ländern geflogen wurden. Ferner wurden 2,5 Millionen Tonnen Luftfracht transportiert. Alleinige Gesellschafterin der im Jahr 1985 gegründeten Fluggesellschaft ist die Investment Corporation of Dubai, ein Unternehmen des Emirates Dubai.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden 29 neue Flugzeuge vom Typ Boeing 777 und Airbus A380 an Emirates ausgeliefert; im gleichen Zeitraum wurden neun Flugzeuge ausgemustert. Damit umfasste die Flotte zum Bilanzstichtag 251 Großraumflugzeuge, davon 156 Boeing 777 und 75 Airbus A380 (im Vorjahr 231 Passagier- und Frachtflugzeuge). Die Kapazität der Flotte, gemessen in verfügbaren Sitzplatzkilometern, wuchs im Berichtsjahr um rund 13 Prozent. Das Durchschnittsalter der Flotte lag bei 74 Monaten.

Emirates hat im abgelaufenen Jahr durch verschiedene Finanzierungsinstrumente insgesamt 7,3 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 5,1 Milliarden US-Dollar) an neuen Finanzmitteln aufgebracht, um die anhaltende Flottenexpansion abzusichern.

Die Mitarbeiterzahl der Emirates Group mit über 80 Tochtergesellschaften und Gruppen-Unternehmen stieg um 13 Prozent auf mehr als 95.000 Mitarbeiter (Vorjahr 84.000 Mitarbeiter), die über 130 verschiedene Nationalitäten repräsentieren.3 Das Adressausfallrisiko bezüglich Emirates wird daher als gering eingeschätzt. Wesentliche Änderungen der Bonität des Leasingnehmers sind uns nicht bekannt geworden.

3 Quelle: The Emirates Group, Annual Report 2015/16

Liquiditätsrisiko

Die Einzahlung des einzuwerbenden Kommanditkapitals zuzüglich Agio soll die Rückführung der Eigenkapitalzwischenfinanzierung sicherstellen. Für eine stets ausreichende Liquidität in der Platzierungsphase sorgte bis zum 29. April 2016 die Eigenkapitalzwischenfinanzierung der Commerzbank AG, die mit Inanspruchnahme und Erfüllung der durch die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, begebenen Platzierungsgarantie am 29. April 2016 vollständig abgelöst wurde (siehe Platzierungsrisiko).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr durch eine ausreichende Liquiditätsausstattung gesichert. Auch für das Geschäftsjahr 2017 wird bei planmäßiger Entwicklung mit keinen Liquiditätsengpässen gerechnet.

Zinsänderungsrisiko

Zur Finanzierung des Kaufpreises hat die Investmentgesellschaft einen Darlehensvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zwei Monaten über eine Darlehenssumme von ursprünglich 90 Millionen US-Dollar (Stand 31. Dezember 2016: 71,2 Millionen US-Dollar) abgeschlossen. Die Verzinsung des Darlehens erfolgt für die Darlehenslaufzeit auf Basis einer Festzinsvereinbarung in Höhe von 3,96 Prozent p. a., sodass ein Zinsänderungsrisiko hieraus nicht resultiert. Ein Zinsänderungsrisiko bestand plangemäß bei der variabel verzinslichen Eigenkapitalzwischenfinanzierung der Commerzbank AG. Diese wurde zum 29. April 2016 vollständig getilgt. Das ab dem 29. April 2016 gewährte Darlehen der ADRUGA GmbH wurde bis zur vollständigen Tilgung am 26. Januar 2017 entsprechend der Ausschüttungsquote mit jährlich 6,75 Prozent verzinst.

Operationelle Risiken

Den Risiken des Betriebs des Flugzeuges wird mit dem Abschluss marktüblicher Versicherungen ausreichend Rechnung getragen. Die Boeing 777-300ER erfüllte im Berichtsjahr die gesetzlichen, einschließlich luftfahrtspezifischer Anforderungen. In Zukunft können technische Nachrüstungen des Flugzeugs, zum Beispiel aufgrund von Gesetzesänderungen erforderlich werden, die aus den Mitteln der Investmentgesellschaft bezahlt werden müssen.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgröße ist die Liquidität der Investmentgesellschaft. Die vorhandene Liquidität ist Basis der weiteren Mittelverwendung. Das Anlageobjekt ist bis zum 30. November 2024 an die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates vermietet. Die Mieten sowie alle laufenden Kosten der Investmentgesellschaft unterliegen einer ständigen Kontrolle. Auf eventuelle Abweichungen zur Planrechnung der Investmentgesellschaft kann entsprechend mit einer Anpassung der Ausschüttung reagiert werden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für die Investmentgesellschaft nicht formuliert worden.

Zusätzliche Angaben

Zum 31. Dezember 2016 betrug die Anzahl der umlaufenden Anteile insgesamt 83.946 Anteile.

Die Commerz Real KVG fungiert als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft. Es besteht ein Verwaltungsvertrag mit der Commerz Real KVG, Düsseldorf, der mit Auflösung oder Liquidation der Investmentgesellschaft endet. Die Risiken werden im Rahmen des Vertrages beobachtet und bewertet. Ein vorzeitiges Kündigungsrecht besteht nach § 154 KAGB nur aus wichtigem Grund. Die Bestellung der Commerz Real KVG stellt keinen Fall der Auslagerung gemäß § 36 KAGB dar. Die Commerz Real KVG haftet gegenüber der Investmentgesellschaft nicht für mittelbare oder unmittelbare Schäden, Verluste, Kosten oder Aufwendungen, die der Investmentgesellschaft durch oder im Zusammenhang mit der Erbringung der Leistungen durch die Commerz Real KVG entstehen, es sei denn, diese resultieren nachweislich aus der grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Vertragspflichten durch die Commerz Real KVG oder der fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Kardinalpflichten oder Sorgfaltspflichten durch die Commerz Real KVG, die eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit zur Folge haben.

Die Commerz Real KVG hat im Jahr 2016 eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 478.324,35 Euro (504.201,68 US-Dollar) zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer erhalten (der Stichtagskurs zum 31. Dezember 2016 betrug 1,0541 US-Dollar/Euro). Darüber hinaus hat die Commerz Real KVG im Berichtsjahr die restlichen, anteiligen (2015: 53 Prozent) einmaligen Gebühren für die Übernahme der Verpflichtung zur Begrenzung der Vermittlungsvergütungen für die Einwerbung von Eigenkapital in Höhe von 275.351,93 Euro (305.723,25 US-Dollar) sowie für die Übernahme der Haftung für die Einzahlung des Eigenkapitals in Höhe von 367.220,57 Euro (407.725 US-Dollar) erhalten. Die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft erhielt eine anteilige Gebühr für die Platzierungsgarantie in Höhe von 734.864,45 Euro (815.920 US-Dollar).

Die Commerz Real KVG beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter und hat deshalb ihre Geschäfte im Wege der Unterauslagerung von der Commerz Real AG besorgen lassen. Die Geschäftsführer der Commerz Real KVG haben für ihre Geschäftsführertätigkeit keine gesonderte Vergütung erhalten.

1.3. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbeziehungsweise flugzeugbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2016 trotz erhöhter politischer Unsicherheit (unter anderem wegen Brexit und dem Wahlausgang in den USA) gefestigt und zu Beginn dieses Jahres den Indikatoren zufolge nochmals beschleunigt. Der Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten hat offenbar Hoffnungen auf kräftige wirtschaftspolitische Impulse dort geweckt, während in Europa und Japan eine Abwertung der Währung gegenüber dem Dollar stützend wirkt. In den Schwellenländern hat sich die Lage stabilisiert und für den Prognosezeitraum erscheint eine allmähliche Verstärkung der wirtschaftlichen Dynamik wahrscheinlich. Zwar ist ein kräftiger globaler Aufschwung angesichts nach wie vor bestehender vielfältiger struktureller Hemmnisse nicht zu erwarten. Der Anstieg der Weltproduktion – gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten – dürfte sich gleichwohl von 3,1 Prozent im vergangenen Jahr auf 3,5 Prozent in diesem Jahr und 3,6 Prozent im Jahr 2018 erhöhen. Damit hat das Institut für Weltwirtschaft, Kiel (ifw) seine Prognose vom Dezember 2016 beibehalten. Freilich bestehen für diese Prognose erhebliche Risiken, die nicht zuletzt aus der angekündigten, aber bislang noch nicht hinreichend konkretisierten wirtschaftspolitischen Umorientierung in den Vereinigten Staaten resultieren.4

Einen deutlichen Anstieg des Ölpreises erwartet das ifw trotz des OPEC-Beschlusses zur Senkung der Fördermengen nicht, da die angekündigten Produktionskürzungen voraussichtlich nicht in vollem Umfang umgesetzt werden und das Angebot am Ölmarkt noch geraume Zeit reichlich bleiben dürfte.5 Der immer noch niedrige Ölpreis bis März 2017 ist in einem strukturellen Angebotsüberschuss begründet. Die niedrigeren Ölpreise regen grundsätzlich die Konjunktur an und nützen speziell dem Luftverkehr.

Der Weltluftfahrtverband International Air Transport Association (IATA) schätzt, dass im Jahr 2016 weltweit mehr als 3,8 Milliarden Passagiere befördert wurden. Dieses stellt eine Steigerung um etwa 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Gegenüber dem Jahr 2006 ist die Zahl der laut IATA beförderten Passagiere mit einem Plus von rund 1,51 Milliarden Passagieren innerhalb der letzten zehn Jahre um circa 67 Prozent gewachsen. Für das Jahr 2017 erwartet die IATA einen weiteren Anstieg um rund 186 Millionen Passagiere, welches einem Zuwachs von rund 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.6

Im Jahr 2016 erzielten die Fluggesellschaften nach Schätzungen der IATA einen Umsatz von rund 701 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 718 Milliarden US-Dollar) und einen Nettogewinn von rund 36 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 35 Milliarden US-Dollar). Für das Jahr 2017 erwartet die IATA einen Rückgang des Nettogewinns um knapp 16,3 Prozent auf insgesamt rund 30 Milliarden US-Dollar.7

Das erste Langstreckenpassagierflugzeug des Typs Boeing 777-300ER wurde im Jahre 2004 ausgeliefert. Inzwischen konnte der Hersteller The Boeing Company Bestellungen für 815 Flugzeuge dieses Typs verzeichnen. Von der Gesamtanzahl der bestellten Boeing 777-300ER wurden bislang 722 durch den Hersteller ausgeliefert.8 Der Nachfolger der Boeing 777-300ER, die Boeing 777X wird derzeit entwickelt. Sie wird in zwei Versionen angeboten, die 777-8X mit Platz für 350 Passagiere und die 777-9X mit 400 Sitzplätzen. Insgesamt liegen 306 Bestellungen für das Nachfolgemodell vor. Die ersten Flugzeuge beider Versionen werden nicht vor dem Jahr 2020 ausgeliefert.9

4 Vergleiche Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Weltkonjunktur im Frühjahr 2017, Kiel, 08.03.2017.
5 Vergleiche Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Weltkonjunktur im Winter 2016, Kiel, 14.12.2016
6 IATA Internetveröffentlichung – Fact Sheet: Industry Statistics, Dezember 2016
7 IATA Internetveröffentlichung – Fact Sheet: Industry Statistics, Dezember 2016
8 Boeing Internetveröffentlichung – Orders and Deliveries, Stand 31.03.2017 http://www.boeing.com/commercial/#/orders-deliveries
9 http://www.airliners.de/knickfluegel-fuer-mehr-effizienz-boeing-startet-777x-programm/ 30805

Geschäftsverlauf

Die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe, hat im Geschäftsjahr 2016 ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen des langfristigen Leasingvertrages mit der Fluggesellschaft Emirates fortgesetzt. Das Langstreckenflugzeug wird gemäß dem abgeschlossenen Leasingvertrag bis zum 30. November 2024 an Emirates verleast.

Das Geschäftsjahr 2016 verlief planmäßig. Die Gesellschaft konnte im Jahr 2016 Erlöse aus dem Leasingvertrag in Höhe von rund 15,5 Millionen Euro (17,1 Millionen US-Dollar) erwirtschaften. Besondere Vorkommnisse waren während des Geschäftsjahres nicht festzustellen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Verkehrsflugzeug Boeing 777-300ER mit der Registrierungsnummer A6-ENC stellt den wesentlichen Vermögensgegenstand der Gesellschaft dar. Das Anlageobjekt ist zum Bilanzstichtag mit 141,1 Millionen Euro, Vorjahr 145,2 Millionen Euro (148,7 Millionen US-Dollar, Vorjahr 158,0 Millionen US-Dollar) bewertet.

Gleichzeitig reduzierte sich stichtagsbezogen das Bankguthaben geringfügig um rund 23.000 Euro (rund 680.000 US-Dollar) auf nunmehr rund 12,26 Millionen Euro (rund 12,92 Millionen US-Dollar).

Die Kapitalanteile der Kommanditisten der Investmentgesellschaft erhöhte sich im Jahr 2016 um rund 36,12 Millionen Euro (rund 36,68 Millionen US-Dollar) auf insgesamt rund 76,65 Millionen Euro (rund 80,80 Millionen US-Dollar). Die Investmentgesellschaft konnte im Berichtsjahr die Eigenkapitalzwischenfinanzierung bei der Commerzbank AG komplett zurückführen. Das im Berichtsjahr neu aufgenommene Gesellschafterdarlehen der ADRUGA Verwaltungsgesellschaft mbH von ursprünglich 20 Millionen US-Dollar valutierte zum Bilanzstichtag noch mit 5,11 Millionen Euro (5,39 Millionen US-Dollar).

Das langfristige Darlehen von ursprünglich 90 Millionen US-Dollar wurde im Jahr 2016 planmäßig getilgt und valutierte zum 31. Dezember 2016 mit rund 67,6 Millionen Euro, Vorjahr 72,5 Millionen Euro (rund 71,2 Millionen US-Dollar, Vorjahr 78,9 Millionen US-Dollar).

Im Berichtsjahr wurden Ausschüttungen für das zweite Halbjahr 2015 sowie das erste Halbjahr 2016 in Höhe von je 3,375 Prozent auf das gezeichnete und eingezahlte Kommanditkapital ausgezahlt. Die Ausschüttungen entsprechen dem prospektierten Wert. Die Ausschüttung wurde zeitanteilig ab dem Ersten des Monats, der der Einzahlung der Einlage folgte, im Verhältnis der geleisteten Einlage in US-Dollar geleistet. Die Fremdkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag rund 49,5 Prozent der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 beträgt rund 50,5 Prozent der Bilanzsumme.

Die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG weist für das Geschäftsjahr 2016 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.161.701,75 Euro aus. Das Jahresergebnis ergab sich im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr 2016 erwirtschafteten Erträgen aus Sachwerten (15.470.941,10 Euro), denen Zinsaufwendungen (3.408.969,60 Euro) sowie sonstige Aufwendungen (13.421.748,93 Euro, welche sich im Wesentlichen aus realisierten Wechselkursverlusten aus der Tilgung der Darlehen in Höhe von 8.508.463,09 Euro und aus Platzierungskosten in Höhe von 4.815.306,16 Euro zusammensetzen) gegenüberstehen, und einem nicht realisierten Ergebnis des Geschäftsjahres (-189.839,49 Euro – entspricht: Ertrag aus Neubewertung abzüglich Aufwendungen aus Neubewertung und Abschreibungen). Das gegenüber dem Vorjahr schlechtere realisierte Ergebnis (-1.971.862,26 Euro, Vorjahr -1.079.157,13 Euro) resultiert aus höheren realisierten Wechselkursverlusten. Das gegenüber dem Vorjahr verbesserte nicht realisierte Ergebnis (-189.839,49 Euro, Vorjahr -1.627.459,92 Euro) resultiert aus Wechselkurseffekten bei nur geringfügig geänderten Wertverlust des Flugzeugs.

Die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft geht aufgrund des langfristigen Leasingvertrages mit der Fluggesellschaft Emirates von stabilen Umsätzen von rund 17 Millionen US-Dollar p. a. in den nächsten Jahren aus.

1.4. Risikobericht

Die AVOLO KG ist Bestandteil des Risikomanagementsystems der Commerz Real Gruppe, die adäquate Systeme zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Risiken ihres breit gefächerten Produktportfolios im Einsatz hat. Im Berichtszeitraum bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Die Risiken werden im Rahmen des Vertrages beobachtet und bewertet. Zu den Einzelrisiken siehe „Tätigkeitsbericht“.

Zu den Risikomanagementsystemen siehe die Erläuterungen unter dem nachfolgenden Punkt 1.5. „Zusätzliche Informationspflichten gemäß § 300 KAGB“.

1.5. Zusätzliche Informationspflichten gemäß § 300 KAGB

1.5.1. Prozentualer Anteil schwer zu liquidierender Vermögensgegenstände, für die deshalb besondere Regelungen gelten

Der prozentuale Anteil der schwer zu liquidierenden Vermögensgegenstände der AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG („AVOLO KG“), für die besondere Regelungen gelten, beträgt null Prozent.

1.5.2. Keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement

Seit Herausgabe des Prospektes hat es für die AVOLO KG keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement und den Verfahren zu deren Überwachung sowie zur Liquiditätssteuerung gegeben. Somit gab es in diesem Zeitraum auch keine Aktivierung von Rücknahmebeschränkungen, Abspaltungen oder ähnlichen besonderen Regeln, keine Aussetzung der Rücknahme sowie keine Änderungen an sonstigen liquiditätsbezogenen Regelungen.

1.5.3. Risikoprofil der AVOLO KG und keine Veränderung der Risikomanagementsysteme

Die AVOLO KG ist eine geschlossene Investmentkommanditgesellschaft nach deutschem Recht, bei der Investoren eine langfristige unternehmerische Beteiligung eingehen. Aufgrund der Langfristigkeit der Investition steht die wirtschaftliche Entwicklung der AVOLO KG nicht fest. Es kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, dass der Investor seinen gewünschten Anlageerfolg erreicht. Es besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Kapitaleinlage nebst Agio. Das Risikoprofil der AVOLO KG wird im Wesentlichen durch Markt-, Kredit-, Liquiditäts-, Adressausfallrisiken, operationelle und steuerliche Risiken bestimmt. Alle Risiken können auch kumuliert und in einer besonders starken Ausprägung eintreten und dadurch die negativen Auswirkungen auf die AVOLO KG und somit auch auf den Investor verstärken. Da die Kapitaleinlagen der Investoren in nur einen Vermögensgegenstand in Form eines Luftfahrzeugs (Boeing 777-300ER) investiert worden sind, wurde eine Risikomischung innerhalb der AVOLO KG nicht realisiert. Treten bei diesem Vermögensgegenstand Risiken ein, können diese nicht mit anderen Vermögensgegenständen ausgeglichen oder kann die Intensität der Risikorealisierung gemindert werden. Die Risikomanagementsysteme, die die AVOLO KG zur Steuerung von Risiken einsetzt, wurden nicht verändert. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine von dem operativen Bereich, insbesondere dem Portfoliomanagement, funktionell und hierarchisch unabhängige Abteilung auf Basis interner Risikomanagement-richtlinien. Die Risikosteuerung umfasst insbesondere den fortlaufenden Risikomanagementprozess für die Erkennung, Bewertung und Überwachung von Markt-, Kredit-, Liquiditäts-, Adressausfallrisiken sowie operationellen und steuerlichen Risiken als auch die Überwachung des Leverage. Es werden angemessene regelmäßige Stresstests durchgeführt, um mögliche Wertverluste zu ermitteln, die aufgrund ungewöhnlicher Änderungen der wertbestimmenden Parameter und bei außergewöhnlichen Ereignissen auftreten können. Zur Überwachung und Steuerung der Risiken setzt die AVOLO KG für alle wesentlichen Risiken ein angemessenes quantitatives und qualitatives Limitsystem ein. Es werden Gegenmaßnahmen im Falle tatsächlicher oder absehbarer Überschreitung der festgelegten Risikolimits eingeleitet. Die festgelegten Risikolimite wurden nicht überschritten und drohen auch nicht überschritten zu werden.

1.5.4. Keine Änderung des maximalen Umfangs und der Gesamthöhe des Leverage

Der maximale Umfang des Einsatzes von Leverage zur Finanzierung der AVOLO KG wurde seit Prospektauflage nicht verändert. Etwaige Rechte zur Wiederverwendung von Sicherheiten oder sonstige Garantien, die im Rahmen von Leverage-Geschäften gewährt wurden, sind nicht verändert worden. Gemäß §§ 263 a.F. i. V. m. 353a KAGB und Ziffer 1.3 der Anlagebedingungen des AlF gilt für die Gesellschaft, dass Kredite nur bis zur Höhe von 60 Prozent des Verkehrswertes der in der Gesellschaft befindlichen Vermögensgegenstände und nur dann aufgenommen werden dürfen, wenn die Bedingungen der Kreditaufnahme marktüblich sind und die für die Gesellschaft tätige Verwahrstelle der Kreditaufnahme zustimmt. Diese Begrenzung gilt nach Ablauf eines Zeitraumes von 18 Monaten ab Beginn des erstmaligen Vertriebs, der im November 2014 erfolgt ist, somit ab Mai 2016.

Die Gesamthöhe der Kredite zum 31. Dezember 2016 betrug 73.041.063,41 Euro bei einer Bilanzsumme von 154.935.676,65 Euro beziehungsweise 76.992.583,33 US-Dollar bei einer Bilanzsumme von 163.317.696,76. US-Dollar), sodass sich eine Quote von 47,14 Prozent ergibt.

Gemäß § 29 Abs. 4 KAGB wird von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft die Festlegung eines Höchstmaßes an Leverage für jeden von ihr verwalteten AlF gefordert. Die Commerz Real KVG hat sowohl gemäß Brutto- als auch gemäß Commitment-Methode ein Höchstmaß von 250 Prozent des Eigenkapitals für die AVOLO KG festgelegt. Hier werden die risikobehafteten Vermögensgegenstände ins Verhältnis zum Eigenkapital gesetzt. Dieses Verhältnis darf 250 Prozent des Eigenkapitals (entspricht einem Anteil von maximal 60 Prozent Fremdkapital) nicht überschreiten. Beide Werte wurden zu jeder Zeit eingehalten. Nach der Brutto-Methode wird zum Bilanzstichtag ein Wert von 184 Prozent erreicht, nach der Commitment-Methode ein Wert von 198 Prozent (entspricht einem Anteil von rund 50 Prozent Fremdkapital). Beide Werte liegen somit im zulässigen Bereich.

 

Karlsruhe, den 15. Mai 2017

Die Geschäftsführung

Felah al Nakash

Dr. Matthias Delcker

Heiko Szczodrowski

Bilanz zum 31. Dezember 2016

A. Aktiva

in Euro
31.12.2016 31.12.2015
Investmentanlagevermögen
A. Aktiva
I. Sachanlagen 141.099.513,33 145.172.547,07
2. Anschaffungsnebenkosten 782.710,52 860.015,17
3. Barmittel und Barmitteläquivalente
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 12.255.177,53 12.485.485,47
4. Forderungen
a) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 676.406,41 2.590.245,25
b) Andere Forderungen 35.501,69 131.143,67
5. Sonstige Vermögensgegenstände 82.052,58 113.436,05
6. Aktive Rechnungsabgrenzung 4.314,59 73.209,44
154.935.676,65 161.426.082,12

B. Passiva

1. Sonstige Rückstellungen 279.505,76 96.236,88
2. Kredite
a) von Kreditinstituten 67.766.704,55 114.026.745,89
b) von Gesellschaftern 5.274.358,86 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 656.492,01 49.118,21
4. Sonstige Verbindlichkeiten
a) gegenüber Gesellschaftern 8.175,46 2.480,03
b) andere 1.352.034,92 3.601.069,71
5. Passive Rechnungsabgrenzung 1.352.034,92 1.309.065,86
6. Eigenkapital
a) Kapitalanteile 76.649.284,72 40.525.744,12
b) Kapitalrücklage 3.979.034,25 2.035.868,47
c) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung -1.444.511,90 -1.254.672,41
d) Gewinnvortrag/Verlustvortrag 1.034.425,36 2.113.582,49
e) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.971.862,26 -1.079.157,13
154.935.676,65 161.426.0132,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

in Euro
Investmenttätigkeit 2016 2015
1. Erträge
a) Erträge aus Sachwerten 15.470.941,10 15.357.891,75
b) Zinsen und ähnliche Erträge -215,52 0,00
c) Sonstige betriebliche Erträge 111.680,04 261.776,06
Summe Erträge 15.582.405,62 15.619.667,81
2. Aufwendungen
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen -3.408.969,60 -3.528.457,00
b) Bewirtschaftungskosten -69.031,98 -143.339,84
c) Verwaltungsvergütung -497.046,68 -387.894,48
d) Verwahrstellenvergütung -93.277,56 -15.600,00
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -64.193,13 -62.241,57
f) Sonstige Aufwendungen -13.421.748,93 -12.561.292,05
Summe Aufwendungen -17.554.267,88 -16.698.824,94
3. Ordentlicher Nettoertrag -1.971.862,26 -1.079.157,13
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.971.862,26 -1.079.157,13
5. Zeitwertänderung
a) Erträge aus der Neubewertung 9.366.324,66 7.275.723,34
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -9.455.271,38 -8.802.271,31
c) Abschreibungen Anschaffungsnebenkosten -100.892,77 -100.911,95
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -189.839,49 -1.627.459,92
6. Ergebnis des Geschäftsjahres -2.161.701,75 -2.706.617,05

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe

I. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe (AVOLO KG) ist ein geschlossener inländischer Publikums-AlF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB. Die Gesellschaft ist seit dem 12. Mai 2014 im Handelsregister A des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRA 705591 eingetragen.

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Investmentgesellschaft ist die AVOLO Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH, Karlsruhe (AVOLO GmbH). Alleinige Gesellschafterin der Komplementärin ist die Commerz Real AG, Eschborn. Die Komplementärin hat ein gezeichnetes Kapital von 25.000 Euro. Geschäftsführende Kommanditistin der Investmentgesellschaft ist die ADRUGA Verwaltungsgesellschaft mbH (ADRUGA GmbH), Düsseldorf, die mit einem gezeichneten Kapital von 25.000 Euro ausgestattet ist. Die ADRUGA GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Commerz Real AG, Eschborn, die wiederum ein Tochterunternehmen der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, ist.

II. Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des § 158 Satz 1 i. V. m. § 135 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) i. V. m. den handelsrechtlichen Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches (HGB), das heißt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und nach den Vorschriften der Verordnung über Inhalt, Umfang und Darstellung der Rechnungslegung von Sondervermögen, Investmentaktiengesellschaften und Investmentkommanditgesellschaften sowie über die Bewertung der zu dem Investmentvermögen gehörenden Vermögensgegenstände (KARBV) aufgestellt.

Die AVOLO KG unterliegt als inländischer Publikums-AlF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB i. V. m. § 2 KAGB den Vorschriften des KAGB, der KARBV und der delegierten Verordnung (EU) Nr.231/2013 (AIFM-VO). Folglich unterliegt die AVOLO gemäß § 5 Abs. 1 KAGB der Aufsicht durch die BaFin.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der Vorgaben des § 21 Abs. 4 KARBV in Staffelform, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend des § 22 Abs. 3 KARBV in Staffelform. Da es sich bei der AVOLO KG um eine extern verwaltete Investmentgesellschaft handelt, verfügt diese nur über Investmentvermögen und generiert nur Aufwendungen und Erträge aus dieser Investmenttätigkeit.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Änderungen des Handelsgesetzbuchs durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) hatten keine Auswirkungen auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; sie führten nur zu zusätzlichen Angaben im Anhang.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in Euro aufgestellt. Für die Bewertung des Investmentanlagevermögens gelten die Vorschriften der §§ 271 i. V. m. 168, 169 und 216 KAGB sowie der §§ 26 bis 34 KARBV. Die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (CR KVG) hat als externer Verwalter eine Bewertungsrichtlinie erstellt, die auf der AIFM-VO basiert und für die Gesellschaft Bewertungsverfahren und Grundsätze, die der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Berechnung des Nettoinventarwertes zugrunde liegen, festlegt. Unter Beachtung dieser Richtlinie erfolgten die im Folgenden beschriebenen Bewertungen.

Nahezu alle geschäftlichen Aktivitäten werden in US-Dollar abgewickelt. Die Umrechnung der in US-Dollar abgewickelten Geschäftsvorfälle der Bilanz von US-Dollar in Euro erfolgt zum 31. Dezember 2016 mit dem Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank am letzten Werktag des Geschäftsjahres am Frankfurter Markt (1 Euro = 1,0541 US-Dollar). In der Gewinn- und Verlustrechnung werden auf Fremdwährung lautende Aufwendungen und Erträge mit dem Devisenkassamittelkurs des Einbuchungstages erfasst. Der Ausweis von nicht realisierten Umrechnungsdifferenzen erfolgt dabei in der Gewinn- und Verlustrechnung im nicht realisierten Ergebnis unter den Erträgen oder Aufwendungen aus der Neubewertung. In der Bilanz erfolgt der Ausweis innerhalb des Eigenkapitals in den nicht realisierten Gewinnen oder Verlusten aus der Neubewertung.

Die Sachanlagen, die das in 2014 erworbene Flugzeug umfassen, werden zum Verkehrswert angesetzt. Als Verkehrswert ist grundsätzlich der Wert zu Grunde zu legen, der sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergibt (§ 168 Abs. 3 KAGB i. V. m. § 28 Abs. 1 KARBV).

Zum Bilanzstichtag erfolgte der Ansatz des Flugzeuges zum Verkehrswert, der unter Berücksichtigung des § 33 Abs. 1 und 3 KARBV (Ertragswertverfahren) und der Bewertungsrichtlinie der Commerz Real KVG ermittelt wurde. Dabei wurde ein externes Gutachten der Bewertung zu Grunde gelegt und durch die Commerz Real KVG hinsichtlich der Verwaltungskosten angepasst.

Die aktivierten Anschaffungsnebenkosten werden linear über 10 Jahre gemäß § 271 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 KAGB abgeschrieben. Die laufende Abschreibung wird monatlich mit dem entsprechenden Umrechnungskurs in der Gewinn und Verlustrechnung als gesonderter Posten unter den Zeitwertänderungen ausgewiesen.

Die Barmittel in Form der täglich verfügbaren Bankguthaben sind zum Nennbetrag zuzüglich zugeflossener Zinsen gemäß § 29 Abs.2 Satz 1 KARBV angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Sie werden für geleistete Zahlungen, die Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen, gebildet.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Kredite, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag gemäß § 29 Abs.3 KARBV passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Sie werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge nach dem Abschlussstichtag darstellen, gebildet.

Die Kapitalanteile sind zum Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß dem Gliederungsschema des gesetzlich vorgeschriebenen Formblatts aus § 21 Abs. 4 KARBV. Die Umrechnung des laut Gesellschaftsvertrag auf US-Dollar lautenden Eigenkapitals erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages.

Der Zeitpunkt, ab welchem die Anleger als Gesellschafter anzusehen sind, bemisst sich nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages. Der Beitritt der Kommanditisten wird nach Annahme der Beitrittserklärung durch die Gesellschaft wirksam, die durch die unterzeichnete Annahmeerklärung der Gesellschaft bestätigt wird. Zum Zeitpunkt des Zugangs der Annahmeerklärung werden auch die Einlage sowie das vom Anleger zu erbringende Agio (5 Prozent der Einlage), welches als Kapitalrücklage ausgewiesen wird, fällig.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB, die gemäß § 268 Abs. 7 HGB anzugeben sind, bestanden im Berichtsjahr und zum Bilanzstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

In den Sachanlagen wird das am 16. Juni 2014 erworbene Flugzeug vom Typ Boeing 777-300ER ausgewiesen. Der Kaufpreis betrug 168.090 Tausend US-Dollar.

In den Anschaffungsnebenkosten werden die Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Erwerb des Flugzeugs ausgewiesen, die gemäß § 271 Abs. 1 Nr. 2 S.1 KAGB linear über 10 Jahre abgeschrieben werden.

Bezüglich der ergänzenden Angaben bei unmittelbaren Anlagen in Luftfahrzeuge gemäß § 25 Abs. 5 Nr.4 KARBV (Vermögensangaben) verweisen wir auf die nachfolgenden Tabellen.

Innerhalb der Barmittel und Barmitteläquivalente werden die täglich verfügbaren Bankguthaben bei der Commerzbank in US-Dollar (12.111 Tausend Euro, Vorjahr 12.358 Tausend Euro) sowie in Euro (144 Tausend Euro, Vorjahr 128 Tausend Euro) ausgewiesen.

In den Forderungen aus eingeforderten ausstehenden Pflichteinlagen (676 Tausend Euro, Vorjahr 2.590 Tausend Euro) werden zum Bilanzstichtag noch nicht einbezahlte Einlagen der Kommanditisten ausgewiesen.

Die anderen Forderungen beinhalten zum Bilanzstichtag mit 36 Tausend Euro (Vorjahr 131 Tausend Euro) im Wesentlichen noch nicht einbezahlte Agien der Kommanditisten.

Forderungen gegen Gesellschafter bestanden zum Bilanzstichtag insgesamt in Höhe von 712 Tausend Euro (Vorjahr 2.721 Tausend Euro).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit 82 Tausend Euro (Vorjahr 111 Tausend Euro) Umsatzsteuererstattungsansprüche gegen das Finanzamt Karlsruhe.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet mit 4 Tausend Euro (Vorjahr 4 Tausend Euro) Bankgebühren für das Jahr 2017.

Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2016

in Euro
Vermögensgegenstand Flugzeug Boeing 777-300ER
Erwerbsjahr 2014
Kaufpreis § 271 Abs. 1 KAGB 124.204.219,92
Verkehrswert am 01.01.2016 145.172.547,07
Zugänge 2016 0,00
Abgänge 2016 0,00
Bewertungsänderung 2016 wegen Wertänderung Flugzeug -8.838.207,95
Bewertungsänderung 2016 wegen Währungsschwankungen 4.765.174,21
Verkehrswert am 31.12.2016 141.099.513,33
Anschaffungsnebenkosten am 01.01.2016 979.902,59
Bewertungsänderung Anschaffungsnebenkosten 2016 32.164,53
Anschaffungsnebenkosten am 31.12.2016 1.012.067,12
Kumulierte Abschreibung Anschaffungsnebenkosten 01.01.2016 -119.887,42
Abschreibung Anschaffungsnebenkosten 2016 -100.892,77
Bewertungsänderung 2016 -8.576,41
Kumulierte Abschreibung Anschaffungsnebenkosten 31.12.2016 -229.356,60
Anschaffungsnebenkosten am 31.12.2016 782.710,52

Zusätzliche Vermögensangaben zum 31. Dezember 2016

Vermögensgegenstand Flugzeug Boeing 777-300ER
Baujahr 2012
Fremdfinanzierungsquot10 51,51 %
Restlaufzeit der Nutzungsverträge Leasingvertrag: 7 Jahre und 11 Monate
Andienungsrechte keine
Wesentliche im Berichtsjahr durchgeführte Wartungsarbeiten keine

10 Finanzierung des Flugzeug-Kaufpreises (ohne Anschaffungsnebenkosten) durch Kredite unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Tilgung zum 31.12.2016.

Passiva

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 90 Tausend Euro (Vorjahr 76 Tausend Euro) für Prüfungskosten für die Jahre 2015 und 2016, mit 11 Tausend Euro (Vorjahr 10 Tausend Euro) für die Lease-Management-Vergütung, mit 41 Tausend Euro (Vorjahr 6 Tausend Euro) für die Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung sowie mit 39 Tausend Euro (4 Tausend Euro) für die Verwahrstellenvergütung für das Jahr 2016 gebildet. Für den im Jahr 2016 noch nicht faktorierten Teil der Verwaltungsvergütung gegenüber der Commerz Real KVG wurde eine Rückstellung in Höhe von 99 Tausend Euro gebildet.

Die Position Kredite von Kreditinstituten beinhaltet inklusive abgegrenzter Zinsen – mit 67.767 Tausend Euro (72.670 Tausend Euro) ein Darlehen zur Finanzierung des Flugzeugkaufpreises (langfristige Finanzierung). Die im Vorjahr hier zusätzlich ausgewiesene Zwischenfinanzierung wurde zum 29. April 2016 abgelöst.

Restlaufzeiten des Kredits in 2016 bzw. der Kredite im Vorjahr

in Tausend Euro
31.12.2016 31.12.2015
Bis ein Jahr 7.790 48.608
Über ein Jahr 59.977 65.419
Summe 67.767 114.027

Im Geschäftsjahr 2016 erhielt die Gesellschaft im Rahmen der Inanspruchnahme der von der CFB abgegebenen Platzierungsgarantie von der ADRUGA GmbH ein Gesellschafterdarlehen, das unter den Krediten von Gesellschaftern ausgewiesen ist. Zum Bilanzstichtag valutierte das Darlehen in Höhe von 5.274 Tausend Euro inklusive abgegrenzter Zinsen. Der Kredit weist zum 31. Dezember 2016 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Die Position Verbindlichkeiten aus anderen Lieferungen und Leistungen (656 Tausend Euro, Vorjahr 49 Tausend Euro) beinhaltet mit 452 Tausend Euro eine Verbindlichkeit gegenüber der Commerz Real KVG (Vorjahr 0 Euro), mit 145 Tausend Euro (Vorjahr 49 Tausend Euro) offene Provisionen an insgesamt zehn Kapitalvermittler und mit 60 Tausend Euro (Vorjahr 0 Euro) Verbindlichkeiten gegenüber der CACEIS Bank S.A., Germany Branch. Die Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2016 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (8 Tausend Euro, Vorjahr 2 Tausend Euro) resultieren im Wesentlichen aus noch nicht ausbezahlten Ausschüttungen an Kommanditisten. Die Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2016 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Die anderen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten die hinterlegte Mietsicherheit des Leasingnehmers in Höhe von 1.352 Tausend Euro (Vorjahr 1.309 Tausend Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2016 eine Restlaufzeit von über einem Jahr auf.

Die Position Passive Rechnungsabgrenzung enthält die im Jahr 2016 für Januar 2017 bezahlte Miete in Höhe von 1.352 Tausend Euro (Vorjahr 1.309 Tausend Euro).

Das Eigenkapital beinhaltet mit 76.649 Tausend Euro (Vorjahr 40.526 Tausend Euro) die Kapitalanteile der Kommanditisten, wobei Ausschüttungen in Form von Kapitalrückzahlungen in Höhe von -2.988 Tausend Euro (Vorjahr -247 Tausend Euro) abgesetzt sind. Darüber sind mit 3.979 Tausend Euro (Vorjahr 2.036 Tausend Euro) die aus dem Agio der Kommanditanteile resultierende Kapitalrücklage (5 Prozent auf die Einlagen), mit -1.445 Tausend Euro (Vorjahr -1.255 Tausend Euro) die nicht realisierten Verluste aus der Neubewertung, mit 1.034 Tausend Euro (Vorjahr 2.114 Tausend Euro) der Gewinnvortrag und mit -1.972 Tausend Euro (Vorjahr -1.079 Tausend Euro) das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres enthalten.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus Sachwerten beinhalten die Leasingraten aus der langfristigen Vermietung des erworbenen Flugzeugs.

Unter den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind negative Zinsen auf Bankguthaben ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit 112 Tausend Euro (Vorjahr 213 Tausend Euro) realisierte Kursgewinne.

Die im Berichtsjahr angefallenen Zinsen aus Kreditaufnahmen resultieren aus der Aufnahme eines kurz- (121 Tausend Euro, Vorjahr 488 Tausend Euro) und eines langfristigen Darlehens (2.779 Tausend Euro, Vorjahr 3.040 Tausend Euro) sowie eines kurzfristigen Gesellschafterdarlehens (509 Tausend Euro, Vorjahr 0 Euro) zur Finanzierung des Flugzeugkaufpreises.

Die Bewirtschaftungskosten enthalten die für im Jahr 2016 angefallenen Kosten der Luftfahrt-Kasko-Versicherung.

Innerhalb der Verwaltungsvergütung wird die Verwaltungsvergütung 2016 der Commerz Real KVG (478 Tausend Euro, Vorjahr 367 Tausend Euro) sowie die an die AVOLO GmbH aus dem Lease-Management-Agreement gezahlte Vergütung (19 Tausend Euro, Vorjahr 20 Tausend Euro) ausgewiesen.

Die Verwahrstellenvergütung betrifft das für im Jahr 2016 angefallene Verwahrstellenentgelt (54 Tausend Euro) der CACEIS Bank S.A., Germany Branch, sowie eine Nachzahlung für das Jahr 2015 (39 Tausend Euro).

Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten beinhalten im Wesentlichen die Kosten für die Jahresabschlussprüfungen 2014 (3 Tausend Euro), 2015 (20 Tausend Euro) und 2016

Sonstige Aufwendungen

in Tausend Euro
2016 2015
Realisierte Tilgungsverluste Darlehen 8.509 7.231
Vermittlungsprovisionen 3.438 3.382
Anteilige Platzierungsgarantiegebühr CFB 735 845
Anteilige Gebühr für die Haftungsübernahme der CR KVG für die Einzahlung des zusätzlichen Eigenkapitals 367 422
Anteilige Gebühr für die Übernahme der Verpflichtung zur Begrenzung der Vermittlungsgebühren durch die CR KVG 275 317
Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung AVOLO GmbH 49 6
Rechts- und Beratungskosten 25 30
Sonstige 24 29
Realisierte Kursverluste aus dem zeitlichen Unterschied zwischen Beitritt der Anleger und Einzahlungszeitpunkt 0 115
Marketingaufwendungen 0 184
Summe 13.422 12.561

Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf -1.972 Tausend Euro (Vorjahr -1.079 Tausend Euro).

Die Erträge aus der Neubewertung der Bilanzposten (9.366 Tausend Euro, Vorjahr 7.276 Tausend Euro) ergeben sich im Wesentlichen aus der Neutralisierung der in Vorjahren gebuchten Aufwendungen aus der Neubewertung des im Berichtsjahr vollständig getilgten Darlehens (8.318 Tausend Euro) sowie der zum Bilanzstichtag von US-Dollar in Euro vorgenommen Währungsumrechnung der laufenden Bankkonten (869 Tausend Euro) und der Ausschüttungen (153 Tausend Euro).

Demgegenüber stehen Aufwendungen aus der Neubewertung der Bilanzposten (9.455 Tausend Euro, Vorjahr 8.802 Tausend Euro), die im Wesentlichen aus der Wertminderung der Sachanlagen (4.073 Tausend Euro), der Währungsumrechnung des Kommanditkapitals (3.618 Tausend Euro) und der Darlehen (1.151 Tausend Euro) resultieren.

VI. Verwendungsrechnung und Entwicklungsrechnung

Der persönlich haftende Gesellschafter der AVOLO KG, die AVOLO GmbH, ist nicht am Kapital der Gesellschaft beteiligt und nimmt somit auch nicht an der Ergebnisverteilung der AVOLO KG teil. An der Ergebnisverteilung sind nur die Kommanditisten inklusive der über den Treuhandkommanditisten AVIO GmbH zum 31. Dezember 2016 aufgenommenen Investoren (Treugeber) beteiligt

Verwendungsrechnung nach § 24 Abs. 1 KARBV

in Tausend Euro
31.12.2016 31.12.2015
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.972 -1.079
2. Gutschrift auf Rücklagenkonten 0 0
3. Gutschrift/Belastung auf Kapitalkonten 1.972 1.079
4. Gutschrift/Belastung auf Verbindlichkeitenkonten 0 0
5. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0 0

Entwicklungsrechnung nach § 24 Abs. 2 KARBV

in Tausend Euro
2016 31.12.2015
1. Wert des Eigenkapitals am Anfang des Geschäftsjahres 42.341 2.960
1. Entnahmen für das Vorjahr 0 0
2. Zwischenentnahmen -2.741 -247
3. Mittelzufluss (netto)
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 40.808 42.335
b) Mittelabflüsse wegen Gesellschafteraustritten 0 0
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -1.972 -1.079
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -190 -1.628
II. Wert des Eigenkapitals am Ende des Geschäftsjahres 78.246 42.341

VII. Zusätzliche Erläuterungen

Gesellschafterkonten

Die Gesellschafterkonten werden gemäß den Bestimmungen des § 5 des Gesellschaftervertrages geführt und untergliedert. Für jeden Gesellschafter werden ein Gesellschafterkonto (Kapitalkonto I), ein Sonderkonto (Kapitalkonto II) sowie ein Verlustkonto geführt. Alle Konten sind gemäß § 5.1 Gesellschaftervertrag unverzinslich.

Das Gesellschafterkonto (Kapitalkonto I) wird als Festkonto für die Einlagen des betreffenden Gesellschafters geführt.

Das Sonderkonto (Kapitalkonto II) wird in drei Unterkonten untergliedert:

a) Auf dem Unterkonto A werden Ausschüttungen im Sinne des § 12.1 des Gesellschaftsvertrages erfasst.

Überleitung der Gesellschafterkonten auf den Bilanzausweis zum 31. Dezember 2016

Gesellschafterkonten in Euro in Euro Bilanzausweis
Kapitalkonto I 79.637.605,54
Sonderkonto, Unterkonto A (Ausschüttungen) -2.988.320,82
76.649.284,72 Kapitalanteile
Rücklagenkonto 3.979.034,25 Kapitalrücklage
Sonderkonto, Unterkonto B 372.787,51
Verlustkonto A -1.817.299,41
-1.444.511,90 Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung
Sonderkonto, Unterkonto C 2.113.582,49
Verlustkonto B -1.079.157,13
1.034.425,36 Gewinnvortrag/Verlustvortrag
Verlustkonto B -1.971.862,26 Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
78.246.370,17

b) Auf dem Unterkonto B werden Gewinne aus dem nicht realisierten Ergebnis erfasst, soweit diese Gewinne nicht zuvor zum Ausgleich von nicht realisierten Verlusten verwendet wurden.

c) Auf dem Unterkonto C werden Gewinne aus dem realisierten Ergebnis erfasst, soweit diese Gewinne nicht zuvor zum Ausgleich von realisierten Verlusten verwendet wurden.

Das Verlustkonto wird in zwei Unterkonten untergliedert:

a) Auf dem Verlustkonto A werden die nicht realisierten Verluste verbucht. Spätere Gewinne aus dem nicht realisierten Ergebnis werden vorab bis zum Ausgleich des nicht realisierten Verlustvortrages auf diesem Konto gebucht.

b) Auf dem Verlustkonto B werden die realisierten Verluste gebucht. Spätere Gewinne aus dem realisierten Ergebnis werden vorab bis zum Ausgleich des realisierten Verlustvortrages auf diesem Konto gebucht.

Das von den Gesellschaftern an die Gesellschaft gezahlte Agio wird gemäß § 5.9 des Gesellschaftsvertrages in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt.

Eine detaillierte Aufteilung des Eigenkapitals auf die einzelnen Gesellschafter inklusive der Anteile, die auf Treugeber gemäß § 4.6 des Gesellschaftsvertrages entfallen, wird als Anlage dem Anhang beigefügt.

Nettoinventarwert

Der Nettoinventarwert wird gemäß § 6 Nr. 6.8 des Gesellschaftsvertrages einmal jährlich je Anteil berechnet. Die Anzahl der umlaufenden Anteile betrug zum Bilanzstichtag 83.946. Der Anteil muss gemäß § 4.5 des Gesellschaftsvertrags in US-Dollar erfolgen, mindestens 30.000 US-Dollar betragen, mindestens dem Gegenwert von 20.000 Euro entsprechen und durch 1.000 ohne Rest teilbar sein. Gemäß § 8.7 des Gesellschaftsvertrages hat jeder Gesellschafter je vollem nominalen Kapitalanteil in Höhe von 1.000 US-Dollar eine Stimme. Aus diesem Grund wurde der Anteil für Zwecke der Anteilwertberechnung mit 1.000 US-Dollar definiert.

Der Nettoinventarwert je Anteil ergibt sich aus der Teilung des Nettoinventarwertes des Investmentvermögens durch die Anzahl der zum Bewertungsstichtag in den Verkehr gelangten Anteile. Der Nettoinventarwert des Investmentvermögens beträgt zum 31. Dezember 2016 (Bilanzstichtag) 78.246.370,17 Euro (Vorjahr 42.341.365,54 Euro) beziehungsweise 82.479.500,44 US-Dollar (Vorjahr 46.097.044,61 US-Dollar).

Der Wert eines Anteils belief sich zum Bilanzstichtag auf 932,10 Euro (Vorjahr 953,87 Euro) beziehungsweise 982,53 US-Dollar (Vorjahr 1.038,48 US-Dollar).

Dem Wert der Vermögensgegenstände der Investmentgesellschaft stehen planmäßige Verbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme der langfristigen Fremdfinanzierung sowie zusätzliche Verbindlichkeiten aus der Zwischenfinanzierung (Gesellschafterdarlehen) des zum Stichtag noch nicht vollständig eingeworbenen Eigenkapitals gegenüber. Das zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2016 gezeichnete Gesellschaftskapital der Investmentgesellschaft betrug 83.946.000 US-Dollar (Vorjahr 44.389.000 US-Dollar). Durch die Aufnahme weiterer Anleger in die Investmentgesellschaft beziehungsweise die Erhöhung von Anteilen von bestehenden Gesellschaftern wird die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals der Investmentgesellschaft zurückgeführt, wodurch sich der Nettoinventarwert des Investmentvermögens und je Anteil noch verändern können.

Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung.

Gesamtkostenquote

Die laufenden Kosten, die der Fonds im Geschäftsjahr 2016 zu leisten hatte, betrugen netto 5.635.161,18 Euro (Vorjahr 5.807.995,15 Euro). Dies entspricht einer Gesamtkostenquote von 9,35 Prozent (Vorjahr 25,64 Prozent), bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert in Höhe von 60.293.867,86 Euro (22.650.462,78 Euro). Diesen haben wir als arithmetisches Mittel des Nettoinventarwertes zum 31. Dezember 2015 sowie zum 31. Dezember 2016 ermittelt. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten wurden die Kosten der Platzierung erstmals miterfasst. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Im Jahr 2017 werden aufgrund der Einstellung der Platzierung deutlich geringe Vermittlungsprovisionen erwartet, was zu einer deutlich geringeren Gesamtkostenquote führt.

Gesamtkosten

in Euro
2016 2015
Geschäftsbesorgungsgebühr CR KVG 478.324,35 367.410,67
Verwahrstellenvergütung 93.277,56 15.600,00
Versicherung 69.031,98 143.339,84
Prüfungskosten 63.018,00 61.000,00
HV/GF-Vergütung 52.874,63 5.971,05
Sonstige Abgaben/Gebühren 24.533,62 29.797,48
Geschäftsbesorgungsgebühr AVOLO GmbH 18.722,33 20.483,81
Kosten des Geldverkehrs 9.986,35 3.873,06
Sonstige Provisionen 8.911,07 8.855,04
Gesellschaftsrechtliche Pflichtangaben 1.175,13 1.241,57
Zwischensumme laufende Verwaltungskosten 819.855,02 657.572,52
CR KVG für die Übernahme der Verpflichtung zur Begrenzung der Vermittlungsvergütungen 275.351,93 316.663,68
CR KVG für die Übernahme der Haftung für die Einzahlung des zusätzlichen Eigenkapitals 367.220,57 422.315,61
CFB für die Übernahme der Platzierungsgarantie 734.864,45 845.118,03
CR KVG für zusätzliches Marketing und sonstige Vertriebsunterstützungsleistungen 0,00 183.705,34
Vermittlung von Eigenkapital durch externe Vermittler 3.437.869,21 3.382.619,97
Zwischensumme der Kosten der Platzierung 4.815.306,16 5.150.422,63
Gesamtkosten 5.635.161,18 5.807.995,15
Durchschnittlicher NAV 60.293.867,86 22.650.462,78
Gesamtkostenquote in % 9,35 25,64
Gesamtkostenquote auf Basis der laufenden Verwaltungskosten in % 1,36 2,90

Vergleichende Übersicht11

Wert pro Anteil
(1.000 US-Dollar)
Nettoinventarwert
in Euro in US-Dollar in Euro in US-Dollar
31.12.2016 932,10 982,53 78.246.370,17 82.479.500,44
31.12.2015 953,87 1.038,48 42.341.365,54 46.097.044,61
31.12.2014 5.381,02 6.552,68 2.959.560,02 3.603.973,85

11 Der Nettoinventarwert war in den Geschäftsjahren 2014 und 2015 auf Grund noch nicht vollständiger Einzahlung des Eigenkapitals nur eingeschränkt aussagefähig.

Vergütungen

Die Commerz Real KVG kann für die Verwaltung der Investmentgesellschaft je ausgegebenem Anteil eine erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von bis zu 20 Prozent (Höchstbetrag) des Betrages erhalten, um den der Anteilswert am Ende der Abrechnungsperiode unter Berücksichtigung bereits geleisteter Ausschüttungen den Ausgabepreis zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von 6,5 Prozent übersteigt (absolut positive Anteilswertentwicklung), jedoch höchstens bis zu 2,4 Prozent des durchschnittlichen Nettoinventarwertes der Investmentgesellschaft in der Abrechnungsperiode, die mit der Auflage der Investmentgesellschaft beginnt und nach der Veräußerung der Vermögensgegenstände endet. Im Berichtsjahr ist für die Commerz Real KVG keine erfolgsabhängige Vergütung angefallen.

VIII. Nachtragsbericht

Im Januar 2017 wurde der Vertrieb der Anteile bei rund 98 Prozent (Platzierungsstand am Bilanzstichtag rund 97 Prozent) eingestellt und das Gesellschafterdarlehen der ADRUGA GmbH vollständig zurückgeführt. Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

IX. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Derivative Finanzinstrumente wurden im Berichtsjahr nicht abgeschlossen und waren zum Bilanzstichtag nicht im Bestand.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren Mitglieder der Geschäftsführung die Herren:

für die AVOLO GmbH:

al Nakash, Felah
Head of Aircraft Investments der Commerz Real AG

Dr. Delcker, Matthias
Rechtsanwalt

für die ADRUGA GmbH (geschäftsführender Kommanditist):

Szczodrowski, Heiko
Bereichsleiter Asset Structuring Portfoliomanagement
der Commerz Real AG

Die Geschäftsführer der AVOLO GmbH und der ADRUGA GmbH beziehen von der Gesellschaft keine gesonderten Bezüge für die Geschäftsführung.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr und zum Stichtag keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt.

 

Karlsruhe, den 15. Juni 2017

Die Geschäftsführung

Felah al Nakash

Dr. Matthias Delcker

Heiko Szczodrowski

XX. Anlage zum Anhang

1. Aufteilung nach Bilanzausweis zum 31. Dezember 2016

Eigenkapital Gesellschaft Bestand 31.12.2015 Zugang und Abgang 2016 Bestand vor Kursbewertung 31.12.2016 Kursbewertung 31.12.2015 Bestand 31.12.2016
Einlagen AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH 27.555,80 € 0,00 € 27.555,80 € 904,50 € 28.460,30 €
AVIO GmbH 27.555,80 € 0,00 € 27.555,80 € 904,50 € 28.460,30 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € 14.031.395,25 € 14.031.395,25 € 1.147.430,29 € 15.178.825,54 €
Treugeber; diverse 40.717.368,94 € 21.216.177,94 € 61.933.546,88 € 2.468.312,52 € 64.401.859,40 €
Summe 40.772.480,54 1 35.247.573,19 € 76.020.053,73 € 3.617.551,81 € 79.637.605,54 €
Ausschüttungen AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH -930,01€ -1.973,25 € -2.903,26 € -138,44 € -3.041,70 €
AVIO GmbH -930,01€ -1.824,86 € -2.754,87 € -126,74 € -2.881,61€
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € -160.170,85 € -160.170,85 € -10.590,94 € -170.761,79 €
Treugeber; diverse -244.876,40 € -2.424.444,18 € -2.669.320,58 € -142.315,14 € -2.811.635,72 €
Summe -246.736,42 € -2.588.413,14 € -2.835.149,56 € -153.171,26 € -2.988.320,82 €
Kapitalanteile
AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH 26.625,79 € -1.973,25 € 24.652,54 € 766,06 € 25.418,60 €
AVIO GmbH 26.625,79 € -1.824,86 € 24.800,93 € 777,76 € 25.578,69 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € 13.871.224,40 € 13.871.224,40 € 1.136.839,35 € 15.008.063,75 €
Treugeber; diverse 40.472.492,54 € 18.791.733,76 € 59.264.226,30 € 2.325.997,38 € 61.590.223,68 €
Summe 40.525.744,12 € 32.659.160,05 € 73.184.904,17 € 3.464.380,55 € 76.649.284,72 €
Kapitalrücklage
AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
AVIO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € 701.569,76 € 701.569,76 € 57.371,52 € 758.941,28 €
Treugeber; diverse 2.035.868,47 € 1.060.808,90 € 3.096.677,37 € 123.415,60 € 3.220.092,97 €
Summe 2.035.868,47 € 1.762.378,66 € 3.798.247,13 € 180.787,12 € 3.979.034,25 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung
AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH 19.159,34 € -68,42 € 19.090,92 € 0,00 € 19.090,92 €
AVIO GmbH 19.159,34 € -68,42 € 19.090,92 € 0,00 € 19.090,92 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € -36.493,12 € -36.493,12 € 0,00 € -36.493,12 €
Treugeber; diverse -1.292.991,09 € -153.209,53 € -1.446.200,62 € 0,00 € -1.446.200,62 €
Summe -1.254.672,41 € -189.839,49 € -1.444.511,90 € 0,00 € -1.444.511,90 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag
AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH 115.286,31 € -778,82 € 114.507,49 € 0,00 € 114.507,49 €
AVIO GmbH 115.286,31 € -778,82 € 114.507,49 € 0,00 € 114.507,49 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Treugeber; diverse 1.883.009,87 € -1.077.599,49 € 805.410,38 € 0,00 € 805.410,38 €
Summe 2.113.582,49 € -1.079.157,13 € 1.034.425,36 € 0,00 € 1.034.425,36 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres
AVOLO GmbH 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
ADRUGA GmbH -778,82 € 68,09 € -710,73 € 0,00 € -710,73 €
AVIO GmbH -778,82 € 68,09 € -710,73 € 0,00 € -710,73 €
HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 € -379.053,93 € -379.053,93 € 0,00 € -379.053,93 €
Treugeber; diverse -1.077.599,49 € -513.787,38 € -1.591.386,87 € 0,00 € -1.591.386,87 €
Summe -1.079.157,13 € -892.705,13 € -1.971.862,26 € 0,00 € -1.971.862,26 €
Summe Eigenkapital 31.12.2016 42.341.365,54 € 32.259.836,96 € 74.601.202,50 € 3.645.167,67 € 78.246.370,17 €

2. Aufteilung nach Gesellschaftergruppen zum 31. Dezember 2016

Eigenkapital Gesellschafter Bestand 31.12.2015
Einlagen AVOLO GmbH 0,00 €
Ausschüttungen AVOLO GmbH 0,00 €
Kapitalanteile AVOLO GmbH 1
Kapitalrücklage AVOLO GmbH 0,00 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung AVOLO GmbH 0,00 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag AVOLO GmbH 0,00 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres AVOLO GmbH 0,00 €
Summe 0,00 €
Einlagen ADRUGA GmbH 28.460,30 €
Ausschüttungen ADRUGA GmbH -3.041,70 €
Kapitalanteile ADRUGA GmbH 25.418,60 €
Kapitalrücklage ADRUGA GmbH 0,00 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung ADRUGA GmbH 19.090,92 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag ADRUGA GmbH 114.507,49 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres ADRUGA GmbH -710,73 €
Summe 158.306,28 €
Einlagen AVIO GmbH 28.460,30 €
Ausschüttungen AVIO GmbH -2.881,61 €
Kapitalanteile AVIO GmbH 25.578,69 €
Kapitalrücklage AVIO GmbH 0,00 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung AVIO GmbH 19.090,92 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag AVIO GmbH 114.507,49 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres AVIO GmbH -710,73 €
Summe 158.466,37 €
Einlagen HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 15.178.825,54 €
Ausschüttungen HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH -170.761,79 €
Kapitalanteile HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 15.008.063,75 €
Kapitalrücklage HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 758.941,28 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH -36.493,12 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH 0,00 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres HUK-Coburg Finanzverwaltung GmbH -379.053,93 €
Summe 15.351.457,98 €
Einlagen Treugeber; diverse 64.401.859,40 €
Ausschüttungen Treugeber; diverse -2.811.635,72 €
Kapitalanteile Treugeber; diverse 61.590.223,68 €
Kapitalrücklage Treugeber; diverse 3.220.092,97 €
Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung Treugeber; diverse -1.446.200,62 €
Gewinnvortrag/Verlustvortrag Treugeber; diverse 805.410,38 €
Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres Treugeber; diverse -1.591.386,87 €
Summe 62.578.139,54 €
Summe Eigenkapital 31.12.2016 78.246.370,17 €

3. Vermerk des Abschlussprüfers

An die AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 1 KAGB i.V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 2 KAGB haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft

 

Düsseldorf, den 24. Mai 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Henneberger

Wirtschaftsprüfer

ppa. Uwe Sparenborg

Wirtschaftsprüfer

4. Bilanzeid

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Investmentkommanditgesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Investmentkommanditgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

 

Karlsruhe, den 15. Mai 2017

Die Geschäftsführung

Felah al Nakash

Dr. Matthias Delcker

Heiko Szczodrowski

II. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 in US-Dollar

(zu rein informatorischen Zwecken)

Bilanz zum 31. Dezember 2016

A. Aktiva

USD-Bilanzwerte
Investmentanlagevermögen 31.12.2016 31.12.2015
I. Sachanlagen 148.732.997,00 158.049.352,00
2. Anschaffungsnebenkosten 825.055,16 936.298,52
3. Barmittel und Barmitteläquivalente
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 12.918.182,65 13.592.948,02
4. Forderungen
a) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 713.000,00 2.820.000,00
b) Andere Forderungen 37.422,32 142.776,09
5. Sonstige Vermögensgegenstände 86.491,63 123.497,81
6. Aktive Rechnungsabgrenzung 4.548,00 79.703,11
163.317.696,76 175.744.575,55

B. Passiva

1. Sonstige Rückstellungen 294.627,02 104.773,13
2. Kredite
a) von Kreditinstituten 71.432.881,64 124.140.918,23
b) von Gesellschaftern 5.559.701,69 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 692.008,22 53.475,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten
a) gegenüber Gesellschaftern 8.617,75 2.700,00
b) andere 1.425.180,00 3.920.484,58
5. Passive Rechnungsabgrenzung 1.425.180,00 1.425.180,00
6. Eigenkapital
a) Kapitalanteile 80.796.011,02 44.120.378,06
b) Kapitalrücklage 4.194.300,00 2.216.450,00
c) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung -19.627.862,26 -10.200.263,90
d) Gewinnvortrag/Verlustvortrag 9.960.480,45 3.048.806,48
e) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 7.156.571,23 6.911.673,97
163.317.696,76 175.744.575,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

USD-Bilanzwerte
Investmenttätigkeit 2016 2015
1. Erträge
a) Erträge aus Sachwerten 17.102.160,00 17.102.160,00
b) Zinsen und ähnliche Erträge -232,92 0,00
c) Sonstige betriebliche Erträge 13.523,53 60.898,81
Summe Erträge 17.115.450,61 17.163.058,81
2. Aufwendungen
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen -3.733.808,67 -3.870.891,80
b) Bewirtschaftungskosten -75.155,11 -170.331,70
c) Verwaltungsvergütung -524.901,68 -420.700,00
d) Verwahrstellenvergütung -98.400,97 -17.249,70
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -68.559,77 -67.758,70
f) Sonstige Aufwendungen -5.458.053,18 -5.704.452,94
Summe Aufwendungen -9.958.879,38 -10.251.384,84
3. Ordentlicher Nettoertrag 7.156.571,23 6.911.673,97
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 7.156.571,23 6.911.673,97
5. Zeitwertänderung
a) Erträge aus der Neubewertung 0,00 6.330,73
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -9.316.355,00 -10.076.018,00
c) Abschreibungen Anschaffungsnebenkosten -111.243,36 -111.243,40
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -9.427.598,36 -10.180.930,67
6. Ergebnis des Geschäftsjahres -2.271.027,13 -3.269.256,70
Überschuss aus realisiertem Ergebnis 7.156.571,23 6.911.673,97

Vorbehalt bezüglich Zukunftsangaben:

Dieser Jahresbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung der unternehmerischen Beteiligung seitens der Geschäftsführung der Fondsgesellschaft beruhen. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Insbesondere können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Entsprechend sind Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung.

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