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Aus Limo wird Energie: Coca-Cola als neuer Biogas-Lieferant

1815691 (CC0), Pixabay
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Manchmal ist das Leben voller Überraschungen – sogar für die Limonadenindustrie. Nachdem Coca-Cola im Oktober einen der größten Getränkerückrufe in der Geschichte Österreichs starten musste, gibt es jetzt einen unerwarteten „Happy End(e)“: Die 28 Millionen zurückgerufenen 0,5-Liter-PET-Flaschen mit Coca-Cola, Fanta, Sprite und MezzoMix werden nicht einfach weggeworfen. Nein, sie werden recycelt und tragen bald dazu bei, dass vielleicht irgendwo eine Biogasflamme lustig flackert.

Doch der Reihe nach: Grund für die Mega-Rückrufaktion war ein kleines, aber verhängnisvolles Missgeschick in der Abfüllanlage im burgenländischen Edelstal. Dort hatte sich ein Sieb verabschiedet und möglicherweise kleine Metallstücke in die Flaschen katapultiert – was zwar nicht für einen prickelnden Limo-Genuss, aber sicherlich für unerwünschte Überraschungen hätte sorgen können. Betroffen waren Flaschen mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 4. Februar und 12. April 2025 und der ominösen Codierung „WP“. Metall im Softdrink? Nicht mal MezzoMix-Fans sind so abenteuerlustig.

Vom Getränk zur grünen Energie – Coca-Colas neuer Karriereweg

Nun schlägt Coca-Cola aber einen bemerkenswert nachhaltigen Weg ein: Die Flüssigkeiten aus den Flaschen landen in Biogasanlagen. Ja, richtig gelesen – aus Cola & Co. wird bald Biogas! Während die PET-Flaschen fein säuberlich recycelt werden, bekommen die Getränke selbst eine zweite Karriere als umweltfreundliche Energiequelle. Ein Sprecher von Coca-Cola erklärte: „Nach intensiver Prüfung aller Möglichkeiten haben wir uns entschieden, die betroffenen Produkte nicht einfach wegzukippen, sondern nachhaltig zu entsorgen.“ Offenbar darf also selbst Limo mit Metallschuss noch zur Energiewende beitragen – ironischerweise vielleicht in einem Haushalt, in dem der Ofen durch Biogas Coca-Cola erhitzt, während ein frisch gekauftes Cola serviert wird.

Rückruf mit Rekordzahlen und einer Prise Optimismus

Mit insgesamt 28 Millionen Flaschen war diese Aktion eine echte Mammutaufgabe für Coca-Cola. Dennoch scheint das Unternehmen alles im Griff zu haben: Bis jetzt gab es laut eigenen Angaben nur eine bestätigte Reklamation. Das könnte bedeuten, dass der Großteil der Kundschaft entweder a) nicht betroffen war, b) die Codierung „WP“ für einen geheimen Gewinncode hielt, oder c) einfach dachte: „Ein bisschen Eisen schadet nicht – das ist gut für den Körper.“

In jedem Fall zeigt sich Coca-Cola zufrieden mit dem Verlauf der Rückrufaktion und dem neuen Verwendungszweck der betroffenen Getränke. Und seien wir ehrlich: Es ist doch schön zu wissen, dass all die Sprite und MezzoMix nicht sinnlos verschwendet werden. Vielleicht ist das sogar der Beginn eines neuen Geschäftsmodells? Coca-Cola – von der Limonadenikone zum Biogas-Pionier. Wer weiß, vielleicht betankt die Zukunft ja nicht nur unsere Kehlen, sondern auch unsere Heizungen.

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