Asylbewerber in Arbeit zu bringen, ist aus unserer Sicht der richtige Weg. Arbeit schafft Perspektiven, fördert Integration und entlastet zugleich die öffentlichen Haushalte.
Ebenso wichtig ist es, dass Asylbewerber unsere Sprache lernen. Sprachkenntnisse sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft insgesamt. Denkbar wäre daher, Sprachkurse so zu gestalten, dass berufstätige Asylbewerber die Kosten zumindest teilweise selbst tragen. Diese Ausgaben könnten – sofern eine Erwerbstätigkeit vorliegt – steuerlich geltend gemacht werden. Es muss nicht jede Maßnahme vollständig vom Staat finanziert werden.
Gleichzeitig sollte der Besuch und erfolgreiche Abschluss eines Sprachkurses bei asylrechtlichen Entscheidungen positiv berücksichtigt werden. Wer erkennbar Integrationsbereitschaft zeigt, arbeitet und sich sprachlich weiterentwickelt, dokumentiert damit seinen Willen, Teil unserer Gesellschaft zu werden.
Integration bedeutet Fördern und Fordern – beides sollte ausgewogen berücksichtigt werden.
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