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Anwaltskanzlei wegen Cum Ex Geschäften durchsucht

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Die Bevölkerung ist genervt, dass Steuerberater, Rechtsanwälte und Banken durch ein cleveres System sich haben Steuern erstatten lassen, die gar nicht bezahlt wurden. Europaweit soll der Schaden bis zu 55 Milliarden Euro betragen. Nun haben Ermittler zum dritten Mal Räume einer Anwaltskanzlei mit großem Namen „Freshfields Bruckhaus Deringer“ in Frankfurt durchsucht. Die Staatsanwaltschaft soll zwei Rechtsanwälten der Großkanzlei Beihilfe zur besonders schweren Steuerhinterziehung vorwerfen. Es könnte sein, dass sie „mutmaßlich in Kenntnis der Gesamtstruktur mit der Beratung der Cum/Ex-Geschäfte betraut gewesen“ seien. Dabei ist es umstritten, ob nur eine clevere Ausnutzung von Lücken im Steuersystem vorgenommen wurde oder echte Straftaten.

Die Aufarbeitung wird jedenfalls von Seiten des Staates angegangen.

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