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Anlegerberatung und Eigenverantwortung: Worauf es wirklich ankommt

Daniel_B_photos (CC0), Pixabay
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Ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zeigt erneut, dass Finanzunternehmen für das Fehlverhalten ihrer Handelsvertreter haften müssen. In einem Fall wurde ein Kunde durch einen Vermittler betrogen, der dessen Unterschrift fälschte und eine Fondsanlage eigenmächtig auflöste. Der Vertreter wurde strafrechtlich verurteilt, doch auch das Unternehmen, für das er tätig war, musste für den entstandenen Schaden aufkommen.

Dieses Urteil unterstreicht, dass Finanzvertriebe, Versicherungen und Bausparkassen Verantwortung für die Handlungen ihrer Vertreter übernehmen müssen. Doch es zeigt auch, dass Anleger sich nicht blind auf Beratung verlassen sollten.

Eigenverantwortung: Jeder Anleger muss selbst recherchieren

Während Finanzdienstleister gesetzlich zur Sorgfalt verpflichtet sind, tragen Anleger eine eigene Verantwortung für ihre Investitionen. Blindes Vertrauen in Berater oder vermeintlich sichere Anlagen kann teuer werden. Eine fundierte Recherche ist unerlässlich, um finanzielle Verluste zu vermeiden.

Eine hilfreiche Möglichkeit ist die Nutzung von Informationsportalen wie www.investigate.jetzt, wo Anleger sich unabhängig über Finanzprodukte und Anbieter informieren können.

Anlagetipps: So schützen Sie sich vor bösen Überraschungen

  1. Breite Streuung: Nie mehr als ein Drittel der gesamten Anlagesumme in ein einzelnes Investment stecken.
  2. Vorsicht bei Kreditangeboten: Wird ein Kredit direkt mit dem Finanzprodukt angeboten, sollte ein unabhängiger Experte das Angebot prüfen.
  3. Zusätzliche Meinungen einholen: Eine zweite Meinung von einem unabhängigen Finanzprofi oder spezialisierten Anwalt kann entscheidend sein.
  4. Verträge genau lesen: Nur schriftlich Vereinbartes zählt – mündliche Versprechungen sind wertlos.
  5. Risiko realistisch einschätzen: Wenn eine Anlage „sich von selbst finanziert“, ist sie oft zu gut, um wahr zu sein.
  6. Immobilieninvestitionen vor Ort prüfen: Lage, Vermietungssituation und baulicher Zustand müssen persönlich geprüft werden.
  7. Keine überhasteten Entscheidungen: Wer unter Zeitdruck unterschreiben soll, sollte lieber verzichten.
  8. Produkte nur kaufen, wenn man sie versteht: Viele Anleger investieren in Produkte, die sie nicht vollständig durchblicken – ein großes Risiko.
  9. Beratungsprotokoll einfordern: Prüfen, ob das Protokoll die eigenen Erwartungen widerspiegelt.
  10. Schriftliche Bestätigung von Sicherheitsversprechen verlangen: Wenn ein Berater eine Anlage als „sicher“ bezeichnet, sollte er dies auch schriftlich festhalten können.
  11. Prospekte gründlich lesen: Besondere Aufmerksamkeit auf Risikohinweise legen.
  12. Keine Telefonangebote annehmen: Bei unerwarteten Anrufen mit Finanzangeboten sofort auflegen.

Fazit: schützen Sie ihr Kapital

Das jüngste Urteil zeigt, dass Anleger nicht schutzlos sind, wenn sie durch unseriöse Berater geschädigt werden. Doch letztlich liegt es in der eigenen Verantwortung, sich vor finanziellen Risiken zu schützen.

Deshalb ist es essenziell, sich im Vorfeld umfassend zu informieren – etwa über unabhängige Plattformen wie www.investigate.jetzt. Denn eine gut informierte Entscheidung ist der beste Schutz vor finanziellen Fehltritten.

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