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Amazon feuert 16.000 – Alexa bleibt. Mitarbeiter nicht. Weil „flache Hierarchien“ am besten funktionieren, wenn keiner mehr da ist

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Seattle, Lagerhalle 42B – Während Alexa noch stolz „Guten Morgen!“ säuselt, packen rund 16.000 Amazon-Mitarbeiter ihre Kaffeetassen und fragen sich, ob die Maschine mit dem warmen Tonfall bald auch ihre Miete übernimmt.

Denn Amazon hat wieder entlassen. Viel. Laut. Und effizient. So effizient, dass man fast glauben könnte, Jeff Bezos hätte höchstpersönlich „Ctrl + Alt + Löschen“ gedrückt – auf seine Personalabteilung.

„Es liegt nicht an euch – es liegt an der Zukunft“

Beth Galetti, Amazon-Vizepräsidentin für „People Experience & Bürokratievernichtung“, erklärte:

„Wir müssen schneller werden. Und flacher. Und weniger menschlich.“

Das klingt erst mal nach einem Diätprogramm – ist aber in Wirklichkeit ein Kündigungsplan mit innovativem UX-Design: Statt Kündigungsgespräch bekommt man einfach einen Paketaufkleber mit „Rücksendung: Arbeitsplatz“.

Zukunft? Nur mit KI. Menschen stören da nur

Offiziell, so betont Amazon, hat das alles nichts mit KI zu tun. Nein, nein. Die Kündigungen seien rein organisatorisch. Wie praktisch, dass die neue Abteilung „KI & Maschinenflüsterei“ gerade 500 neue Stellen aufmacht.

Schlecht nur, dass man als ehemaliger Lagerleiter ohne neuronales Netzwerk in der Birne nicht ganz reinpasst. „Kann Excel, aber nicht TensorFlow“ zählt halt nicht mehr als Lebenslauf-Stärke.

Jeff Bezos aus dem Weltall: „Weiter so!“

Von seiner Space-Yacht aus schickte Bezos vermutlich ein Daumen-hoch-Emoji, während unten auf der Erde Menschen ihre Amazon-ID-Karte neben die Alexa legen, die immer noch fragt, ob sie „irgendwie helfen kann?“

Ja, Alexa, vielleicht einen neuen Job besorgen?
Oder wenigstens eine Playlist mit dem Titel „Entspannt Kündigen mit LoFi Beats“.

Tech-Nostalgie: Als Firmen noch Menschen mochten

Man erinnert sich wehmütig an eine Zeit, in der IBM 50.000 Leute entließ, Microsoft 18.000 und keiner „AI“ dafür verantwortlich machte – sondern einfach das gute alte „Managementversagen“.

Heute hingegen lautet das Motto:
„Warum über Personalführung nachdenken, wenn ChatGPT auch Führungskräfte simulieren kann?“

Amazon – immer einen Schritt voraus. Außer bei Empathie.

Trotz 2,5 Billionen Dollar Börsenwert und Umsätzen, die selbst König Midas neidisch machen würden, hat Amazon festgestellt:
Mitarbeiter sind nett – aber leider schwer skalierbar.

Alexa braucht keinen Feierabend.
Alexa streikt nicht.
Alexa hat keine Meinung.
(Sie hat eine – aber sie sagt sie nur, wenn man sie dreimal fragt.)

Fazit: Willkommen bei Amazon – bitte seien Sie kein Mensch

In der neuen Amazon-Welt werden die Regale von Robotern gefüllt, der Kundenservice von Chatbots beantwortet und die Strategien von KI geschrieben. Der Mensch?
Nur noch da, um sich Pakete vor die Tür stellen zu lassen.

PS: Falls Sie gerade gefeuert wurden – keine Sorge. Amazon hat sicher bald einen Skill, der Ihnen beibringt, wie man menschlich wirkt.
Titel: „Soft Skills für Ex-Menschen – powered by Alexa“.

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