In den Fluren der Hauptstadt kursieren seit dem frühen Morgen wilde, selbstverständlich völlig unbestätigte und vermutlich ausschließlich koffeinbedingte Gerüchte:
CDU-Chef Friedrich Merz soll angeblich einen spektakulären personellen „Partnertausch“ in der Union planen.
Wie aus angeblich „allerbestens informierten Kreisen“ verlautet – also aus jener politischen Quelle, die traditionell zwischen Fahrstuhl, Fraktionsflur und Cappuccino-Automat entsteht – soll Merz darüber nachdenken, einen neuen Fraktionschef zu suchen und Jens Spahn nach Berlin zu entsenden.
Der Grund?
Insider munkeln, Merz sei intern nicht restlos überzeugt, dass der derzeitige CDU-Chef und Regierende Bürgermeister in Berlin die Wahl zum Abgeordnetenhaus im September mit der nötigen Wucht, Disziplin und dem üblichen CDU-Gesichtsausdruck gewinnen könne.
Operation „Spree-Spahn“ angeblich in Vorbereitung
Im Konrad-Adenauer-Haus soll das Projekt intern bereits den Codenamen
„Operation Spree-Spahn“ tragen.
Demnach könnte Jens Spahn künftig in Berlin die Rolle des politischen Feuerwehrmanns übernehmen: geschniegelt, angriffslustig und stets bereit, binnen 30 Sekunden drei Talkshow-Sätze, zwei Schuldzuweisungen und einen markigen Halbsatz über Ordnungspolitik zu liefern.
Ein angeblicher Parteistratege wird mit den Worten zitiert:
„Berlin braucht nicht nur Führung, Berlin braucht Friseurdichte, Krawattenstabilität und maximale Mikrofonverträglichkeit.“
Merz dementiert – vielleicht
Aus dem Umfeld von Friedrich Merz hieß es auf Anfrage, an den Gerüchten sei „nichts dran“. Allerdings wurde das Dementi nach Informationen unserer Redaktion auf Papier mit dem Vermerk
„streng vertraulich / nur bis 1. April 12:00 Uhr“ übermittelt, was naturgemäß neue Fragen aufwirft.
Jens Spahn selbst soll dem Vernehmen nach bereits erste Berliner Anpassungen geprüft haben, darunter:
- den Umstieg von Sauerland auf Spreeblick
- ein Krisenseminar „Wie lächle ich bei Hauptstadtchaos?“
- sowie die Anschaffung eines wetterfesten Mantels für symbolträchtige Ortstermine in Friedrichshain.
CDU plant angeblich neues Personalmodell
In der Partei wird laut Gerüchten bereits über ein neues Rotationsprinzip nachgedacht:
- Fraktionschef heute
- Spitzenkandidat morgen
- Krisenmanager übermorgen
- und am Wochenende bei „Maischberger“
Ein CDU-Mitglied fasste die Lage trocken zusammen:
„In Berlin ist alles möglich. Sogar Ordnung.“
Kommentar hinterlassen