Startseite Allgemeines Ajatollah droht Trump – aber nur ganz allgemein, religiös, theoretisch, zufällig, nebenbei
Allgemeines

Ajatollah droht Trump – aber nur ganz allgemein, religiös, theoretisch, zufällig, nebenbei

Hansuan_Fabregas (CC0), Pixabay
Teilen

In einer bemerkenswert nicht ganz so subtilen religiösen Auslegung hat Irans einflussreicher Ajatollah Nasser Makarem Schirasi einen unspezifischen, theoretisch-philosophischen, rein hypothetischen Todeswunsch ausgesprochen – zufällig kurz nachdem Donald Trump erneut mit markigen Sprüchen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Der Ajatollah, ein Mann mit Bart und Bibel (na gut, Koran), sprach in seinem Büro in der heiligen Stadt Qom vor Gläubigen über das, was passiert, wenn man den obersten religiösen Führer eines islamischen Landes bedroht. Seine Aussage: Wer so etwas tut, gilt im Islam als „Feind Gottes“ – und für den gibt’s in der theologischen Hausordnung leider nur eine Option: Abgang durch höhere Gewalt.

Keine Namen, keine Klagen – aber jeder weiß, wer gemeint ist

Zwar erwähnte Makarem Schirasi keinen Namen (nennen wir es diplomatische Mystik), aber der Kontext war so eindeutig wie ein Twitter-Post mit Tippfehlern um 3 Uhr morgens aus Florida. Der Geistliche sprach von „Personen oder Regimen, die islamische Führer bedrohen“ – rein zufällig zwei Wochen, nachdem Trump erklärt hatte, Ali Chamenei sei ein „leichtes Ziel“. Das klang zwar mehr nach Golfplatz-Rhetorik als Kriegsandrohung, aber im Iran kennt man keine halben Punkte, nur Sünde oder Paradies.

Göttliche Lizenz zum Töten?

In seiner religiösen Deutung betonte der Ajatollah, dass Menschen, die solche „Feinde“ ausschalten, quasi mit einem Heiligenschein rechnen können – also eine Art irdischer Bonusmeilenplan für Schwertschwinger. Natürlich alles im Rahmen der islamischen Rechtsauslegung. Und natürlich ganz hypothetisch, rein spirituell, bitte nicht falsch verstehen.

Der Prophet sagt: Subtilität ist überbewertet

So bleibt festzuhalten: Wenn ein Ajatollah in Qom ganz allgemein über Feinde Gottes spricht, und wenn diese zufällig kürzlich einem gewissen amerikanischen Ex-Präsidenten sehr ähnlich sahen, dann ist das selbstverständlich keine Drohung. Es ist einfach… Gottes PR in theologischer Rüstung.

Und wer weiß – vielleicht ist alles nur ein Missverständnis. Vielleicht wollte Makarem Schirasi auch nur sagen: „Donald, chill mal. Und hör auf, unseren Chef aufs Korn zu nehmen – Allah sieht alles. Und wir auch.“

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Eskalation im Nahen Osten: Ölreserven werden freigegeben, Angriffe in der Straße von Hormus

Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran sorgt zunehmend für weltweite...

Allgemeines

Schauspielerin Katherine Heigl zeigt sich selten öffentlich – Auftritt bei Charity-Event in Mar-a-Lago

Die US-Schauspielerin Katherine Heigl hat sich nach längerer Zeit wieder bei einer...

Allgemeines

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. nach Schulteroperation bald wieder im Amt

Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat sich am Dienstag, dem 10....

Allgemeines

Neue Umfragen zeigen wachsende Kritik an Trumps Iran-Politik

Mehr als eine Woche nach Beginn der US-Militäraktionen gegen Iran zeigen neue...