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Achtung, Betrug! Falsche Amazon-Erstattung per SMS – nicht anklicken

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) warnt aktuell vor einer neuen Welle von SMS-Betrugsversuchen, die sich als Nachrichten von Amazon tarnen. Ziel der Täter ist es, persönliche Daten und Bankinformationen ihrer Opfer zu stehlen – über sogenannte Phishing-Links.

„Betrüger geben sich erneut als Amazon aus“, heißt es in der Mitteilung der FTC. „Diesmal behaupten sie, es gebe ein Problem mit einem kürzlich gekauften Artikel.“


So funktioniert der Betrug

Laut der am 24. Juli veröffentlichten FTC-Warnung erhalten Nutzer:innen unerwartete SMS, die scheinbar von Amazon stammen. Der Inhalt: Bei einer „routinemäßigen Qualitätskontrolle“ sei ein von Ihnen gekauftes Produkt nicht den Standards entsprechend – oder sogar zurückgerufen worden.

Das verlockende Angebot: Eine vollständige Rückerstattung, ohne Rücksendung – man müsse lediglich auf einen Link in der Nachricht klicken.

Doch die Realität sieht anders aus:

„Es gibt keine Rückerstattung. Es handelt sich um eine Phishing-Falle“, warnt die FTC. Die Eingabe von Daten auf der verlinkten Seite führt zur Weitergabe sensibler Informationen an Kriminelle – nicht selten mit finanziellem Schaden.


Wie kann ich mich schützen?

Die FTC gibt klare Empfehlungen, um sich gegen solche Betrugsversuche zu schützen:

Keine Links in unerwarteten Nachrichten anklicken – auch nicht, wenn sie scheinbar von bekannten Unternehmen stammen.
Nicht auf die SMS antworten. Wenn Zweifel bestehen, kontaktieren Sie Amazon direkt über die offizielle Website oder App.
Keine persönlichen Daten eingeben, ohne vorher die Echtheit des Anliegens zu prüfen.
Melden Sie verdächtige SMS per Weiterleitung an 7726 (SPAM) oder über die „Spam melden“-Funktion Ihres Smartphones.
✅ Anschließend die Nachricht sofort löschen.


Was tun, wenn Daten bereits weitergegeben wurden?

Sollten Sie versehentlich auf den Link geklickt und Informationen eingegeben haben, empfiehlt die FTC folgende Sofortmaßnahmen:

  • 📞 Banken und Kreditkartenunternehmen informieren, ggf. Konten vorübergehend sperren

  • 🔒 Passwörter sofort ändern, insbesondere bei sensiblen Konten

  • 💳 Verdächtige Transaktionen beobachten und bei Bedarf anfechten

Auch Amazon selbst bietet auf seiner Website Informationen darüber, wie man echte Nachrichten von Fälschungen unterscheiden kann.


Fazit

„Zu gut, um wahr zu sein“ – das gilt auch für Rückerstattungen ohne Rücksendung. Wer eine angebliche Amazon-SMS bekommt, sollte nicht in Panik verfallen, aber auch nicht klicken. Immer gilt: erst prüfen, dann handeln.


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