Während draußen die Welt weiterlief, saß der Mann in der kleinen Kabine und dürfte sich irgendwann gefragt haben, wie lange ein Klopapier eigentlich reicht, wenn es hart auf hart kommt. Draußen machten sich indes seine Angehörigen Sorgen, als der 66-Jährige einfach nicht nach Hause kam. In der Nacht schlugen sie schließlich Alarm und informierten die Polizei.
Die Beamten starteten eine Suchaktion und fanden den Vermissten schließlich – wo sonst? – in seiner Firma. Genauer gesagt, in der Firmen-Toilette. Die Tür war fest verschlossen, und wegen eines technischen Defekts ließ sie sich nicht öffnen. Man stelle sich vor: Der Mann saß buchstäblich fest – und zwar sprichwörtlich zwischen Tür und Angel.
Feuerwehr im Einsatz für die Freiheit
Zum Glück riefen die Polizisten Verstärkung: Die Feuerwehr rückte an und übernahm die heldenhafte Rettung. Mit schwerem Gerät befreiten die Einsatzkräfte den Eingesperrten aus seiner Misere. Der 66-Jährige konnte die Kabine schließlich verlassen – wohl mit dem festen Vorsatz, künftig immer sein Handy mitzunehmen.
Fazit: Keine Technik ist perfekt
Wie es zum technischen Defekt der Tür kam, bleibt unklar. Vielleicht war es einfach nur Pech, vielleicht ein Zeichen, dass Toiletten auch mal Urlaub von ihren Gästen brauchen. Sicher ist jedoch: Der Mann wird diese 20 Stunden wohl nie vergessen. Und wenn man etwas aus dieser Geschichte mitnehmen kann, dann vielleicht Folgendes: Nimm dein Handy immer mit – egal, wohin du gehst.
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