Washington DC / Nuuk / Fantasialand – Im neuesten Kapitel der geopolitischen Groteske hat US-Präsident Donald Trump nun auch offiziell seine Karriere als Immobilienmakler der Weltbühne gestartet. Nachdem sein Angebot, Grönland via PayPal zu kaufen, höflich von Dänemark abgelehnt wurde, greift Trump zur nächsten logischen Maßnahme seiner Diplomatie: Strafzölle.
„Wenn ihr uns Grönland nicht gebt, dann kostet euch euer Lego demnächst das Doppelte!“, verkündete der Präsident mit seiner bekannten Mischung aus Drohung und Verwirrung auf einer Pressekonferenz, bei der es eigentlich um Diabetesprävention ging. „Wir brauchen Grönland für unsere nationale Sicherheit! Und für ein paar Golfplätze, ehrlich gesagt.“
Ein Reporter wagte einzuwenden, dass Grönland ein autonomes Gebiet sei und die Bewohner*innen selbst über ihr Schicksal entscheiden. Trump antwortete, das sei „Fake News“ und zeigte eine PowerPoint-Präsentation mit dem Titel „America First, Grönland Second, Dänemark irrelevant“.
Operation: Ice Cream
Im Pentagon laufen unterdessen die Planungen für „Operation Ice Cream“ – eine militärische Übung, bei der mit Drohnen bewaffnete Eisverkäufer die Herzen der Grönländer erobern sollen. „Wir setzen auf Soft Power“, erklärte ein hochrangiger General, während er an einem Schokoladeneis schleckte. „Und auf Erdbeer-Militärbasen.“
Deutschland reagierte prompt auf das dänische Notsignal und entsandte zur Unterstützung Truppen nach Grönland – bewaffnet mit Thermounterwäsche und diplomatischer Zurückhaltung. Die Bundeswehr betont, es handle sich um eine „rein frostige Mission“.
Proteste in drei Zeitzonen
In Nuuk, Kopenhagen und sogar vor der Freiheitsstatue in New York protestieren derzeit Tausende unter Mottos wie „Make Icebergs Not War“ und „Grönland gehört den Grönländern – und eventuell den Pinguinen“.
Trump zeigte sich davon unbeeindruckt: „Wenn die Grönländer nicht wollen, dass wir Zölle verhängen, sollen sie uns halt einfach die Insel schenken. Oder tauschen – gegen Alaska. Das gehört uns sowieso nur zur Hälfte.“
Breaking: Trump bestellt Karte von Mittelerde
Gerüchten zufolge ließ Trump nach dem Grönland-Fiasko eine Karte von Mittelerde anfertigen. Insidern zufolge plane er, Mordor zu erwerben, um dort ein „großartiges, sehr sicheres Gefängnis“ zu bauen – für unliebsame Journalisten und widerspenstige Eisbären.
Analyse: Die internationale Gemeinschaft reagiert mit einer Mischung aus Stirnrunzeln, Lachen und Frostbeulen. Diplomatische Experten warnen: Sollte Trump demnächst auch Island als „strategisch wichtigen Eiswürfelfabrikanten“ ins Auge fassen, könnte es in der Nordatlantikregion bald richtig heiß hergehen – zumindest politisch.
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