Allgemeines

Zölle

druckfuchs (CC0), Pixabay
Teilen

Die Europäische Union bereitet CO2-Einfuhrzölle auf Stahl, Zement, Düngemittel oder Aluminium vor. Die Abgaben könnten ab 2026 voll greifen, wie aus einem Eckpunktepapier der EU-Kommission hervorgeht, das Reuters heute vorlag. Hintergrund ist, dass die EU ihre Industrie im Zuge des Kampfes gegen den Klimawandel vor Billigimporten schützen will.

Da die Gemeinschaft sich selbst ehrgeizigere Klimaziele gesetzt hat, die die Produktion verteuern, sollen Importe aus Ländern ohne solche Auflagen mit CO2-Grenzzöllen belegt werden.

Die Exporteure aus diesen Staaten müssten dann beispielsweise CO2-Zertifikate kaufen, die der Menge der ausgestoßenen Klimagase für ihr Produkt entsprechen. Deren Preis soll an jenem angelehnt werden, den die europäische Industrie für den Ausstoß einer Tonne CO2 bezahlen muss.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

„Die Toten können nicht nach Hause – das Gericht hat richtig entschieden“: Untersuchungshaft nach Brandtragödie von Crans-Montana bestätigt

Nach dem verheerenden Brand in der Silvesternacht im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei...

Allgemeines

Jobangebote auf Telegram: Wie Betrüger mit falschen Versprechen Geld ergaunern

Schnell und einfach Geld verdienen – mit diesem Versprechen locken Betrüger derzeit...

Allgemeines

Indonesien und Malaysia sperren Musks KI Grok wegen manipulierter Sexualbilder

Indonesien und Malaysia haben den KI-Chatbot Grok, der zum sozialen Netzwerk X...

Allgemeines

Gold glänzt heller denn je – und das Chaos liefert den Glanz

Goldpreis erreicht neues Allzeithoch – weil die Welt wieder mal kopfsteht Es...