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Zeitliche Erinnerung an Robert Redford (1936–2025)

Myriams-Fotos (CC0), Pixabay
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Ein Leben für den Film – und weit darüber hinaus

1936

18. August: Robert Redford wird in Santa Monica, Kalifornien geboren.

1950er-Jahre

Nach einem abgebrochenen Sportstipendium beginnt Redford ein Kunststudium und entdeckt seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Erste Theater- und TV-Rollen folgen.

1962

Sein Filmdebüt gibt er in „War Hunt“. Kurz darauf folgen erste größere Rollen, unter anderem an der Seite von Jane Fonda.

1967

Mit „Barefoot in the Park“ wird Redford erstmals einem breiten Publikum bekannt – eine romantische Komödie mit Jane Fonda.

1969

Der große Durchbruch: In „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ spielt Redford neben Paul Newman. Der Film wird ein Klassiker – und gibt später Redfords Sundance Institute seinen Namen.

1973–1976

Redford wird zum Superstar der 70er:

  • „So wie wir waren“ (1973) mit Barbra Streisand

  • „Der große Gatsby“ (1974)

  • „Die Unbestechlichen“ (1976) – als Watergate-Journalist Bob Woodward

1980

Sein Regiedebüt gelingt ihm mit einem Paukenschlag:
„Ordinary People“ gewinnt 4 Oscars – darunter Bester Film und Beste Regie für Redford.

1981

Gründung des Sundance Institute, später des Sundance Film Festivals – eine Revolution für unabhängige Filmemacher.

1985

In „Jenseits von Afrika“ spielt Redford an der Seite von Meryl Streep. Der Film gewinnt 7 Oscars und festigt Redfords Status als Weltstar.

1990er–2000er

Er führt Regie bei gesellschaftlich relevanten Filmen wie:

  • „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ (1992)

  • „Der Pferdeflüsterer“ (1998)

  • „Von Löwen und Lämmern“ (2007)

2002

Er erhält den Ehrenoscar für sein Lebenswerk – insbesondere für seine Rolle als Förderer des unabhängigen Films.

2009

Hochzeit mit der deutschen Künstlerin Sibylle Szaggars. Das Paar lebt später zurückgezogen in Utah.

2013

In „All Is Lost“ spielt Redford einen gestrandeten Segler – allein auf dem Meer. Eine seiner stärksten späten Leistungen.

2016

US-Präsident Barack Obama verleiht ihm die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA.

2018

In „The Old Man and the Gun“ steht Redford zum letzten Mal als Hauptdarsteller vor der Kamera. Es ist sein erklärter Abschiedsfilm.

2025

16. September: Robert Redford stirbt friedlich im Schlaf, im Alter von 89 Jahren.

Nachruf

Robert Redford bleibt als einer der bedeutendsten Schauspieler, Regisseure und Visionäre Hollywoods unvergessen. Mit Charisma, Haltung und Mut hat er die Filmwelt geprägt – und sie menschlicher gemacht.

„Ich wollte nie ein Star sein. Ich wollte erzählen – und etwas bewegen.“
Robert Redford

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