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WM-Drama im Dart-O-Drom: Littler erstmals mit Schweißperlen – Publikum buht, Konto jubelt

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Bislang wirkte Dart-Wunderkind Luke Littler bei der WM im Londoner Ally Pally so cool wie ein Kühlschrank im Winter. Doch nun, ausgerechnet im vierten Spiel, wurde es heiß. Sehr heiß. Und zwar nicht nur auf der Bühne, sondern auch unterm Hemd des 18-jährigen Titelverteidigers. Denn: Rob Cross, einst Weltmeister und jetzt offiziell nervig gut, brachte den Teenie-Star tatsächlich ins Schwitzen – ja, richtig ins Schwitzen!

In einem Match, das an Spannung kaum zu überbieten war (außer man zählt „Tatort“ mit), setzte sich Littler mit 4:2 durch – nicht ohne Drama, nicht ohne Satzverlust und ganz sicher nicht ohne Publikums-Buhs.

Cross, der auf dem Papier zehn Jahre älter aussieht, als er ist (es sind 35), lag schon mit 1:3 hinten, hatte aber noch nicht genug und startete ein Comeback, bei dem sogar Littlers Haargel nervös wurde. Im sechsten Satz dann beinahe der Ausgleich – doch Cross verfehlte die Doppel-20 um eine halbe Haaresbreite. „Nicht ganz mein Doppeljahr, 2025“, soll er später gemurmelt haben.

Littler hingegen packte die große Darts-Keule aus: Mit einem Schnitt von 106,58 Punkten pro Aufnahme, 17 (!) 180ern und einem Matchdart, der saß wie der letzte Keks an Weihnachten, beendete er das Zittern. Aber nicht ohne Nachspiel: Das Publikum hatte ihn während des Spiels ausgebuht – offenbar eine neue britische Art, Liebe zu zeigen.

Doch Littler reagierte trocken wie ein gut gelagertes Dartboard:
Stört mich nicht. Ihr kauft Tickets – und zahlt damit mein Preisgeld. Danke fürs Buhen!“, grinste der Jungstar ins Mikro. Vielleicht der erste Sportler, der sich bei seinen Hatern bedankt hat.

Im Viertelfinale wartet nun der Sieger aus dem Duell zwischen Luke „nicht Littler“ Woodhouse und dem polnischen Pfeile-Profi Krzysztof Ratajski.

Fun Fact zum Schluss: Mit dem Einzug ins Viertelfinale hat Littler bereits 100.000 Pfund verdient – was in etwa dem entspricht, was ein normaler Mensch in fünf Jahren verdient. Inklusive Dartabo, Pub-Besuchen und Fish & Chips.

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