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Wird die Provision im LV Bereich doch nicht gedeckelt?

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Möglich zumindest wurde dies in den letzten Tagen in Regierungskreisen angedeutet. Diskussionsgrundlage dabei ist das  von der großen Koalition versprochene „Hilfspaket“ für die Lebensversicherungsgesellschaften. Dieses soll bereits im Juli 2014 in Kraft treten. Eine LV-Provisionsdeckelung wird es nicht geben. Es steht demnach den Versicherern frei, selbst Grenzen zu ziehen. Die Gesellschaften dürfen jedoch nur noch 25 Promille Abschlusskosten in ihren Bilanzen geltend machen. Darüber hinaus werden die Provisionen offengelegt werden müssen. Stimmt diese Information, dann wäre das eine schlechte Nachricht für den Verbraucher. Im Bereich der Lebensversicherungen werden heute noch bis zu 60 Promille an Provision bezahlt. Wie man das dann zukünftig dem Kunden erklären will, darauf darf man gespannt sein.

1 Komment

  • Wieso mischt sich die Politik in die freie Wirtschaft ein?

    Welchem Verbraucher ist genutzt, wenn er nur noch abhängige Vermittler als Ansprechpartner hat?
    Die Abschlußkosten dienen als Erfolgshonorar für die Vermittlung einer Altersversorgung. Darin stecken alle Aufwendungen die der Vermittler hat. Da es „nur“ ein Erfolgshonorar ist, sind damit auch die „erfolglosen“ Aufwendungen mit zu erwirtschaften. Ist dies nicht mehr gegeben, gibt es nur noch Honorarberater und Abrechnungen nach Stundensatz. Dies führt sicherlich dazu, dass viele Kunden keine Beratung mehr in Anspruch nehmen und auch nicht mehr Vorsorgen. Wenn Sie mal recherchieren, dann werden Sie feststellen, dass der Gewinn bei den Vermittlern zwischen 5 – 20 % liegt. Ziehen Sie doch davon mal 40% ab. Wer bleibt dann übrig?

    Man kann natürlich immer noch bei der Bank kaufen und unterschreibt in einer Drucksituation alles was man braucht um Geld geliehen zu bekommen.
    Wenn die Provisionen nicht stimmen, frage ich mich warum das der „Markt“ nicht selbst regelt? Glauben Sie, dass Versicherungsgesellschaften großzügig Provisionen verteilen? Es spricht nichts gegen eine offene Kostenstruktur, doch muss dann auch über die Leistung dahinter aufgeklärt werden.
    Fangen wir doch mal bei den Banken an. Warum verlangen sie für neue Girokonten 14 % Girozins und weitere 5 % für die „geduldete“ Überziehung? Die Refinanzierung liegt je nach Bank bei 0,25% – 2 %(EZB Bank oder aus Einlagengeschäft). Hier können wir bei vielen Beispielen weiter machen. Es gibt ein paar internationale Banken, die nehmen 12 – 14 % für einen Ratenkredit und nochmal ca. 6 % für eine Restkreditversicherung. Warum wird das nicht offen geleg?

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