Ein schweres Unwetter hat die US-Westküste heimgesucht und in Kalifornien mindestens zwei Menschenleben gefordert. Weite Teile des Bundesstaates kämpfen mit Überschwemmungen, gefährlich hohen Wellen und starken Küstenstürmen.
Besonders tragisch ist ein Vorfall an einem Strand im Bezirk Monterey County: Eine bis zu sechs Meter hohe Welle riss ein kleines Mädchen und seinen Vater ins Meer. Während der Mann gerettet werden konnte, bleibt die Suche nach dem Kind bislang erfolglos. Spezialisierte Rettungskräfte durchkämmen das Gebiet weiter – die Hoffnung schwindet jedoch, je mehr Zeit vergeht.
Auch im Norden Kaliforniens forderte das Unwetter ein weiteres Opfer. In der Region um Sacramento wurde ein 71-jähriger Autofahrer von Wassermassen überrascht. Sein Fahrzeug wurde von den Fluten mitgerissen, der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Meteorologen warnen, dass die Sturmlage an der Pazifikküste vorerst andauern wird. Bereits jetzt stehen zahlreiche Straßen unter Wasser, manche Häuser entlang der Küste sind evakuiert worden. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, Strände und überflutete Gebiete unbedingt zu meiden.
Der Winter hat sich in Kalifornien mit außergewöhnlicher Wucht zurückgemeldet – und er wird die Rettungskräfte wohl noch Tage lang in Atem halten.
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