Ein schwerer Wintersturm könnte am Wochenende Teile der US-Ostküste treffen. Meteorologen warnen vor der Bildung eines sogenannten Bomben-Zyklons – ein Sturm, der sich extrem schnell intensiviert. Noch ist der genaue Verlauf unklar, aber erste Modelle deuten auf erhebliche Auswirkungen für die südlichen Atlantikstaaten hin.
Die Wetterdienste erwarten, dass sich das Tiefdruckgebiet am Samstag vor der Küste der Carolinas bildet und sich rasch verstärkt. Je nachdem, welche Zugbahn der Sturm nimmt, sind drei Szenarien möglich:
Szenario 1: Sturm streift Küste – Schnee im Süden
Am wahrscheinlichsten ist derzeit ein Verlauf, bei dem der Sturm nahe an der Küste entlangzieht, mit starken Schneefällen und Winden in den Carolinas und Süd-Virginia. Küstenstädte im Nordosten könnten leichte Auswirkungen spüren. Die Großstädte entlang des I-95-Korridors (von Washington bis New York) wären in diesem Fall kaum betroffen – allerdings könnte eine Verschiebung der Zugbahn um nur 100 bis 200 Kilometer alles ändern.
Szenario 2: Schneesturm für den Nordosten
In diesem Fall würde der Sturm deutlich näher an der Küste verlaufen und breite Schneefälle und Orkanböen in der gesamten Region von den Carolinas bis nach Neuengland bringen. Besonders betroffen wären dann auch große Städte wie New York, Philadelphia und Boston. Diese Variante ist weniger wahrscheinlich, aber weiterhin möglich.
Szenario 3: Sturm zieht aufs Meer hinaus
Die harmloseste Variante: Der Sturm formiert sich weiter draußen über dem Atlantik und verfehlt die Küste komplett. Auch die Carolinas würden dann kaum Auswirkungen spüren.
Fazit: Vorsicht geboten
Während das Ausmaß der Auswirkungen noch unklar ist, sollten Einwohner entlang der Ostküste – besonders in den Carolinas und im Nordosten – aufmerksam bleiben. Am Donnerstag sollen genauere Prognosen vorliegen.
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