Wenn selbst die legendär rund um die Uhr geöffneten Waffle Houses schließen, weiß man: Es ist ernst. Genau das ist in Greenville, South Carolina, passiert. Aufgrund eines massiven Wintersturms, der am Wochenende über Teile der USA hinwegfegte, blieben zahlreiche Filialen der beliebten Frühstückskette geschlossen – ein seltenes Zeichen maximaler Wetterwarnstufe.
Der „Waffle House Index“, ein informeller Katastrophen-Indikator der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, spiegelt dies wider:
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Grün steht für normalen Betrieb,
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Gelb bedeutet eingeschränkte Menüauswahl (Ressourcenknappheit),
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Rot heißt: geschlossen – und damit Alarmstufe Rot.
In Greenville war am Abend des 24. Januar nur eine einzige Filiale (an der Assembly Road, nahe der I-85) noch online erreichbar – alle anderen blieben geschlossen oder stellten den Bestellservice ein.
Der Sturm, der zuvor bereits Teile von Arkansas und Oklahoma mit Schnee überzogen hatte, traf South Carolina mit gefährlichem Eisregen. Die National Weather Service sprach eine Eissturm-Warnung bis Montagmittag aus – mit der deutlichen Warnung:
„Eisglatte Straßen werden tückisch und unpassierbar.“
Die Gefahr durch vereiste Stromleitungen und umstürzende Bäume ist ebenso hoch wie die Unfallgefahr im Verkehr. Bewohner der Region wurden eindringlich gebeten, zu Hause zu bleiben.
Wenn also sogar die Waffle Houses kapitulieren, ist das nicht nur ein Signal für schlechten Brunch – sondern für extreme Wetterbedingungen. Bleibt warm und sicher, South Carolina!
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