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„Wicked: For Good“ – Das Finale überrascht sogar die Stars

Jimbo457 (CC0), Pixabay
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Achtung! Wer sich das Ende von Wicked: For Good selbst im Kino ansehen will, sollte jetzt besser nicht weiterlesen.

Die Fortsetzung des gefeierten Musicalfilms Wicked hat nicht nur mitreißende Musik und Emotionen zu bieten – sondern auch ein finales Bild, das echte Broadway-Herzen höherschlagen lässt. Und das Beste: Selbst die Darstellerinnen Cynthia Erivo (Elphaba) und Ariana Grande (Glinda) wussten nicht, dass gerade dieser Moment das große Finale bildet.

Ein leiser Abschied mit großer Wirkung

Im Film sieht man, wie Elphaba und Fiyero, der als Vogelscheuche überlebt hat, Oz verlassen – Elphaba hatte ihren Tod lediglich inszeniert. Bevor sie endgültig geht, blickt sie noch einmal zurück und singt mit Glinda eine letzte, ergreifende Version von „For Good“.

Und dann folgt der Moment, der Broadway-Fans ein Lächeln (und Tränen) ins Gesicht zaubert: In einer Rückblende sitzen Glinda und Elphaba in einem Mohnblumenfeld. Glinda flüstert Elphaba etwas ins Ohr – und damit wird das ikonische Plakatmotiv des Musicals liebevoll in Szene gesetzt.

„Ich hatte keine Ahnung, dass das der letzte Shot ist“, sagt Cynthia Erivo im Interview.
Regisseur Jon M. Chu hatte die Szene ursprünglich einfach als schöne Momentaufnahme drehen lassen – ohne konkreten Plan, wie sie verwendet werden würde.

Die Macht des Flüsterns

Für Regisseur Chu war klar: Diese Szene mit dem geheimnisvollen Flüstern musste in den Film. Sie sei zwar nicht im Bühnenstück erklärt, aber „emotional aufgeladen und faszinierend“. Nachdem andere Platzierungen im Film nicht funktionierten, fand sie nun ihren perfekten Platz – als berührender Schlussmoment.

Auch Drehbuchautorin Winnie Holzman wollte mehr von der Freundschaft der beiden Hexen zeigen. In einer gestrichenen Szene aus Teil 1 hätten Elphaba und Glinda mit ihren Uni-Freund:innen ein idyllisches Picknick im Grünen gemacht. Teile dieser Szene – darunter auch das Flüstern – wurden nun in Teil 2 als Rückblenden integriert.

„Ich mochte die Idee, sie noch einmal in ihrer Unschuld zu zeigen, bevor das Schicksal sie trennt“, so Holzman.

Ein emotionales Geschenk für die Fans

So wird das Ende von Wicked: For Good nicht nur ein würdiger Abschluss, sondern eine liebevolle Hommage an die Musical-Vorlage. Ganz gleich, ob man die Hexen aus Oz von der Bühne kennt oder zum ersten Mal im Kino erlebt – dieses Finale ist ein leiser, emotionaler Höhepunkt voller Magie.

 

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