Mit dem Übergang in den April deutet sich in den USA ein markanter Wetterumschwung an. Während der Westen nach Wochen extremer Hitze aufatmen kann, steht dem Osten eine ungewöhnlich warme Phase bevor.
Meteorologen sprechen von einem „deutlichen Musterwechsel“. Die sogenannte Hitzeglocke, die zuletzt weite Teile des Westens fest im Griff hatte, verlagert sich nun ostwärts. Gleichzeitig erreicht kühlere, feuchtere Luft die westlichen Bundesstaaten.
Frühsommer im Osten
Vor allem im Südosten und in Teilen des Ostens wird es in den kommenden Tagen deutlich wärmer als üblich. Temperaturen von über 25 Grad Celsius (80°F) sind laut Prognosen über mehrere Tage hinweg möglich.
Mit der Wärme steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit für Gewitter und teils kräftige Regenfälle. Eine heranziehende Front könnte insbesondere in der Mitte und im Osten der USA für unbeständiges Wetter sorgen.
Entspannung im Westen
Für den Westen bringt der Wetterwechsel hingegen dringend benötigte Entlastung. Nach einer langen Phase von Hitze und Trockenheit ziehen nun kühlere Luftmassen sowie mehrere Tiefdrucksysteme vom Pazifik heran.
Diese bringen Regen und in höheren Lagen sogar Schnee. Zwar bleiben die Niederschlagsmengen vielerorts begrenzt, doch selbst leichte Regenfälle sind in den von Dürre betroffenen Regionen willkommen.
Keine Extremereignisse erwartet
Ein sogenannter atmosphärischer Fluss, der Kalifornien erreichen könnte, wird aktuellen Einschätzungen zufolge vergleichsweise schwach ausfallen. Größere Überschwemmungen werden daher derzeit nicht erwartet.
Allerdings könnten böige Winde in Teilen des Westens und der Rocky Mountains für zusätzliche Herausforderungen sorgen.
Ein Frühling mit Gegensätzen
Insgesamt zeigt sich der Start in den April als meteorologischer Balanceakt: Während der Osten in Richtung Frühsommer tendiert, kehrt im Westen vorübergehend Ruhe ein.
Ein Szenario, das einmal mehr verdeutlicht, wie dynamisch und regional unterschiedlich sich Wetterlagen in den USA entwickeln können.
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