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Was über die Bar «Le Constellation» bekannt ist

DuyNod (CC0), Pixabay
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Brennbares Interieur und nur ein Fluchtweg: Ermittlungen nach der Brandkatastrophe

Nach dem tragischen Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, bei dem Dutzende Menschen ums Leben kamen und zahlreiche verletzt wurden, rückt das Lokal zunehmend ins Zentrum der Ermittlungen. Erste Hinweise deuten auf mögliche Sicherheitsdefizite hin – insbesondere bei den Fluchtwegen und den verwendeten Materialien.

Beliebter Treffpunkt mit festlicher Atmosphäre

Die Loungebar «Le Constellation» galt als stilvoller Hotspot im Walliser Skiort: Tagsüber als Café, abends als Bar und Nachtclub genutzt, bot sie Platz für bis zu 300 Gäste. Internationale DJs traten regelmäßig auf, und das Ambiente lockte Einheimische wie Touristen gleichermaßen an – vor allem in der Hochsaison rund um Silvester.

Tourismusportale beschrieben die Bar als eleganten Ort für Après-Ski und nächtliche Feiern. Doch diese festliche Fassade wirft nun ernste sicherheitstechnische Fragen auf.

Nur ein Fluchtweg – und viel brennbares Material

Kritikpunkte betreffen vor allem die baulichen Gegebenheiten. Laut Aussagen früherer Besucher verfügte das Lokal im Untergeschoss offenbar nur über einen einzigen Fluchtweg – ein gravierender Nachteil im Fall einer Evakuierung.

Zudem war das Interieur stark von Holz dominiert, einem leicht entflammbaren Material. Auch ein separater Raucher- und Shisha-Bereich im Inneren der Bar dürfte das Brandrisiko erhöht haben. Auf Onlineplattformen erhielt die Bar in puncto Sicherheit lediglich eine Bewertung von 6,5 von 10 Punkten – ein fragwürdiger Wert für ein so frequentiertes Nachtlokal.

Videoaufnahmen werfen weitere Fragen auf

Mittlerweile kursieren in sozialen Netzwerken Videos, die den mutmaßlichen Ausbruch des Feuers zeigen sollen. Zu sehen ist, wie sich Flammen rasch über die Decke ausbreiten – möglicherweise ausgelöst durch eine Wunderkerze auf einer Champagnerflasche.

Die Polizei hat umfassende Ermittlungen aufgenommen. Neben der genauen Brandursache stehen nun auch bauliche Sicherheitsvorgaben, Genehmigungen und Fluchtwegregelungen im Fokus. Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet – und könnten weitreichende Konsequenzen für die Betreiber haben.

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