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Was Reisende jetzt wissen müssen: Gewalt erschüttert Teile Mexikos

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Nach dem Tod des Kartellchefs Nemesio „El Mencho“ Oseguera Cervantes ist es in mehreren Regionen Mexikos zu schweren Gewaltausbrüchen gekommen – darunter auch in beliebten Urlaubszielen. Die USA, Kanada und Großbritannien haben ihre Staatsbürger eindringlich gewarnt und raten in betroffenen Gebieten dazu, vorerst Schutz zu suchen und Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

Besonders betroffen sind unter anderem die Bundesstaaten Jalisco, Baja California und Quintana Roo – Regionen mit starkem Tourismus, darunter Städte wie Guadalajara und Puerto Vallarta.

Obwohl die meisten Flughäfen weiterhin geöffnet sind, wurden in Westmexiko mehrere Inlands- und internationale Flüge gestrichen. In einigen Städten brannten Busse, Straßen wurden blockiert, und es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Mitgliedern organisierter Kriminalität.

Was tun, wenn Sie sich aktuell in Mexiko befinden?

Das US-Außenministerium empfiehlt Personen in betroffenen Gebieten:

  • Schutz in Hotels oder Unterkünften suchen und unnötige Bewegungen vermeiden

  • Gebiete mit Polizeieinsätzen meiden

  • Menschenansammlungen aus dem Weg gehen

  • Lokale Medien aufmerksam verfolgen

  • Anweisungen der örtlichen Behörden befolgen

  • Im Notfall die 911 wählen

  • Angehörige regelmäßig über Aufenthaltsort und Befinden informieren

US-Bürger können sich bei Bedarf an folgende Hotlines wenden:

  • USA & Kanada: +1 888 407 4747

  • International (inkl. Mexiko): +1 202 501 4444

Was gilt für geplante Reisen nach Mexiko?

Mexiko verzeichnete zuletzt Rekordzahlen im Tourismus – allein zwischen Januar und Juli 2025 reisten rund 47,4 Millionen Besucher ins Land. Trotz der aktuellen Lage planen viele Reisende weiterhin Urlaube an Stränden oder historischen Stätten.

Behörden empfehlen jedoch erhöhte Vorsicht:

  • Vor Abreise offizielle Reise- und Sicherheitshinweise prüfen

  • Nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten unternehmen

  • Nur registrierte Taxiunternehmen oder App-Dienste wie Uber oder Cabify nutzen

  • Keine Taxis am Straßenrand anhalten

  • Möglichst nicht allein reisen, besonders nicht in abgelegene Regionen

  • Straßenkontrollen unbedingt Folge leisten

US-Bürgern wird zudem empfohlen, sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) zu registrieren, um im Notfall kontaktiert werden zu können. Generell wird zum Abschluss einer umfassenden Reiseversicherung geraten.


Blick auf die Fußball-WM 2026

Mexiko ist gemeinsam mit den USA und Kanada Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Spiele sollen unter anderem in Guadalajara, Mexiko-Stadt und Monterrey stattfinden.

Da Jalisco derzeit von US-Behörden als Region mit erhöhter Sicherheitswarnung eingestuft wird, könnten Fans ihre Reisepläne überdenken. Mehr als fünf Millionen Besucher werden während des Turniers erwartet.

Ticketinhaber sollten:

  • Die offizielle FIFA-WM-App herunterladen

  • Regelmäßig offizielle Mitteilungen verfolgen

  • Visa- und Einreisebestimmungen frühzeitig prüfen

  • Sich mit lokalen Gesetzen und Gepflogenheiten vertraut machen

Wichtig: Ein Spielticket garantiert keine Einreise nach Mexiko. Reisedokumente und Einreisevorschriften müssen eigenständig erfüllt werden.

Die Lage bleibt angespannt. Zwar betonen mexikanische Behörden, dass in weiten Teilen des Landes der Alltag normal weiterlaufe, doch in einzelnen Regionen herrscht weiterhin erhöhte Sicherheitsstufe. Reisende sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und ihre Pläne gegebenenfalls flexibel anpassen.

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