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Was nun Horst?

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In Linz ist die Harmonie zwischen Bayern und Österreich noch greifbar gewesen: Dort beschworen kürzlich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine „Achse der Willigen“ in Sachen Migration und Asyl. Zwei Wochen und eine deutsche Regierungskrise später hat das Verhältnis zwischen München und Wien Risse bekommen. Berlin plant nun, bestimmte Asylsuchende an der Grenze zurückzuweisen. Dafür braucht es allerdings Österreichs Einverständnis. Kurz aber ließ wissen: „Wir sind sicherlich nicht bereit, Verträge zulasten Österreichs abzuschließen.“ An eine rasche Umsetzung der deutschen Pläne glaubt nicht einmal Innenminister Horst Seehofer (CSU), der am Donnerstag Wien besucht. Ihm dürfte ein schwieriger Empfang bevorstehen.

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