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Vorwürfe

Neypomuk-Studios (CC0), Pixabay
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In einer BBC-Dokumentation werden schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache erhoben. Zeugenaussagen zufolge war die Küstenwache in den letzten drei Jahren für den Tod von Dutzenden Geflüchteten im Mittelmeer verantwortlich. Untersucht wurden 15 Vorfälle zwischen Mai 2020 und Mai 2023. Die griechische Küstenwache wies die Vorwürfe vehement zurück.

Laut BBC-Bericht wurden neun Geflüchtete absichtlich ins Wasser geworfen. Insgesamt sollen 40 Menschen ums Leben gekommen sein, nachdem sie von der Küstenwache aus griechischen Gewässern vertrieben oder nach dem Erreichen griechischer Inseln wieder aufs offene Meer gebracht worden waren.

Die Dokumentation „Dead Calm: Killing in the Med?“ untersucht Berichte lokaler Medien, NGOs und der türkischen Küstenwache. Augenzeugen und Betroffene schildern Vorfälle, bei denen Geflüchtete von den griechischen Behörden ins Meer geworfen oder in defekte Schlauchboote ohne Motor gesetzt wurden.

Das griechische Ministerium für Seefahrt und Inselpolitik teilte mit, dass das Filmmaterial von der unabhängigen Transparenzbehörde untersucht werde. Griechenland wurde mehrfach illegale Pushbacks vorgeworfen, was Athen stets bestritt.

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