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Vorsicht vor Jobbetrug: BaFin warnt vor „franke-it.solutions“ – Auch Frankfurter Telefonnummer betroffen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine offizielle Warnung zu betrügerischen Jobangeboten auf der Website franke-it.solutions herausgegeben. Die dubiosen Angebote erwecken fälschlich den Eindruck, von der seriösen Firma IT Systeme Franke GmbH aus Weißenfels zu stammen. Die BaFin stellt jedoch klar: Es handelt sich um einen Identitätsmissbrauch.

Geldtransfers über das eigene Konto – strafbar und riskant

Die fragwürdigen Jobangebote zielen darauf ab, Personen als sogenannte „Finanzagenten“ einzusetzen: Bewerberinnen und Bewerber sollen angeblich im Rahmen einer Heimarbeit Geldbeträge über ihre privaten Konten weiterleiten. Was harmlos klingt, ist in Wirklichkeit hochproblematisch – und unter Umständen strafbar.

Laut BaFin unterliegt der auftragsgemäße Geldtransfer im Auftrag Dritter dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) und ist erlaubnispflichtig. Wer ohne diese Erlaubnis Gelder weiterleitet, riskiert strafrechtliche Konsequenzen. Zudem könnten Rückzahlungsforderungen von geschädigten Dritten auf die vermeintlichen „Arbeitnehmer“ zukommen – etwa dann, wenn die Gelder aus betrügerischen Quellen stammen.

Achtung: Frankfurter Telefonnummer ebenfalls Teil des Betrugs

Besonders perfide: In den gefälschten Jobangeboten wird auch eine Frankfurter Telefonnummer zur Kontaktaufnahme angegeben, um Seriosität vorzutäuschen. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehört auch diese nicht zur echten Firma, sondern ist Teil der Täuschung. Die Verwendung einer deutschen Festnetznummer – insbesondere mit einer bekannten Vorwahl wie Frankfurt (069) – dient offensichtlich dazu, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen.

Datendiebstahl als weiteres Risiko

Neben dem Risiko strafbarer Handlungen besteht für Interessierte auch die Gefahr eines Datenmissbrauchs. Die betrügerischen Betreiber sammeln über die gefälschte Website persönliche Informationen, Lebensläufe und Bankdaten – potenziell zum Weiterverkauf oder für weitere Straftaten.

BaFin empfiehlt: Sofort Strafverfolgungsbehörden informieren

Die BaFin ruft dazu auf, keinesfalls auf solche Angebote einzugehen – auch nicht aus Neugier oder zur Prüfung. Betroffene Personen oder auch nur Beobachter solcher Vorgänge sollten sich umgehend an die Polizei oder Staatsanwaltschaft wenden. Grundlage der Warnung ist § 8 Absatz 7 ZAG.

So schützen Sie sich:

  • Prüfen Sie jede Jobofferte kritisch, insbesondere bei „Homeoffice“-Angeboten mit Geldtransfer.

  • Geben Sie keine sensiblen Daten an unbekannte Firmen ohne schriftliche Verifizierung.

  • Suchen Sie die echte Firmenwebsite immer selbst über eine Suchmaschine – klicken Sie keine Links in Mails oder Chatnachrichten an.

  • Rufen Sie im Zweifel bei der realen Firma an – aber nicht über die in verdächtigen Angeboten genannte Nummer, sondern über die offizielle Nummer im Handelsregister.

Fazit: Wer über franke-it.solutions ein Jobangebot erhält – insbesondere mit einer Frankfurter Telefonnummer – sollte sich nicht täuschen lassen. Dahinter steckt kein lukrativer Nebenjob, sondern mutmaßlich eine kriminelle Masche. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie die zuständigen Behörden.

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