Das sagen wir schon seit geraumer Zeit. Jetzt gibt es einen interessanten Artikel im Manager Magazin der aufzeigt wie gefährlich Direktinvestments in Container sein können für Anleger. Container bringen nur Erträge dann wenn diese auch vermietet sind. Keine Vermietung keine Einnahmen für den Besitzer der Container. Lesen Sie den Artikel im Manager Magazin, dann werden Sie uns zustimmen.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/schifffahrt-mit-negativrekord-alarmsignal-fuer-die-weltwirtschaft-a-1082616.html
Containerdirektinvestment in eine direkte Beziehung zu dem genannten Artikel zu setzen ist eine sehr grobe Vereinfachung.
Die Reedereien haben i.d.R. die wenigsten Container im Eigentum, sondern leasen die benötigten Container lang- und mittelfristig. Spitzen werden am Spotmarkt ausgeglichen. So ist es für den Investor wichtig wie ist mein Container vermietet:
– Mietvertrag mit den Initiator (ohne zu wissen was mit meinem Container passiert) schlechte Variante, da ich nicht weiß welchen Verträge mit den Endabnehmern vorliegen
– Mietvertrag mit einer namhaften Reederei und die Laufzeit ist mit der Wertentwicklung (Substanzverlust) des Containers kongruent
– FRagen nach dem Währungsrisiko sind an dieser STelle auch angebracht, da mindestens 90 % des Marktes in USD abgewickelt werden
Sicherlich besteht bei einem Containerinvestment ein ausgesprochenes unternehmerisches Risiko, denn als Eigentümer bin ich für den Container verantwortlich, bedeutet Haftung für:
– Versicherung
– Standmieten
– u.v.a.m.
Die Chancen sind dagegen nur sehr begrenzt vorhanden.
Ich selbst würde ein solches Investment nicht tätigen.