Startseite Allgemeines „Vom Pausentee zur Demütigung: Bayern zerlegt Leipzig wie ein zu weich gekochtes Frühstücksei“
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„Vom Pausentee zur Demütigung: Bayern zerlegt Leipzig wie ein zu weich gekochtes Frühstücksei“

jorono (CC0), Pixabay
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Was für ein Samstag! In Leipzig startete der Bundesliga-Schlager ganz nach dem Geschmack der Heimfans – und endete wie eine dieser Netflix-Serien, bei denen man nach Folge zwei schon weiß: „Oh, das wird wehtun.“

RB Leipzig führte zur Pause mit 1:0 und fühlte sich kurz wie der König des Ostens. Doch Bayern München erinnerte sich in der Kabine daran, dass sie Bayern München sind – und machte in Halbzeit zwei kurzen Prozess. Oder wie man beim FC Hollywood sagt: „Wollt ihr uns wirklich provozieren?“

Von 0:1 auf 5:1 – Bayern rollt wie ein Güterzug mit Wut im Tank

Erst netzt Serge Gnabry zum 1:1 – er hatte offensichtlich keine Lust auf Diskussionen. Dann trifft Harry Kane, der Mann, der statt Titel in London jetzt lieber Tore in Leipzig sammelt. Und dann? Dann wurde’s zeitweise unfair: Tah, Pavlovic und Olise machten innerhalb von fünf Minuten aus „oh, das wird knapp“ ein „bitte pfeif endlich ab“.

Leipzigs Verteidigung stand dabei so sicher wie ein IKEA-Regal mit zwei fehlenden Schrauben. Die Fans verließen das Stadion mit einem leichten Bayern-Trauma und dem Verdacht, dass man lieber wieder gegen Augsburg spielen sollte.

Dortmund: Drama, VAR, Elfer – und ein Kanzler mit Puls

In Dortmund wurde das Spiel kurzerhand zum Polit-Event erklärt: Bundeskanzler Friedrich Merz saß auf der Tribüne, vermutlich in der Hoffnung, dass der BVB weniger wackelt als seine eigene Partei.

Brandt und Adeyemi legten souverän vor – doch St. Pauli dachte sich: „Warum nicht mal Standards nutzen?“ Zwei Bälle, zwei Tore, plötzlich war alles offen. Bis Emre Can in der 96. Minute vom Punkt aus mit der Coolness eines Mannes traf, der weiß, dass er heute Abend noch in der Tagesschau landet.

Köln kann’s noch, HSV kann nix

In Köln wurde Mainz mit einem Ragnar-Doppelpack geärgert – ja, Ragnar Ache, nicht Wikinger, aber fast so effektiv. Der HSV hingegen zeigte mal wieder, warum sich Fans dort immer zwischen Hoffnung und Rücktrittsfantasien bewegen müssen: 0:0 gegen Gladbach – das Spiel, bei dem selbst der Ball zwischendurch eingeschlafen ist.

Fazit des Spieltags:

  • Bayern brutal effizient – 5 Tore in einer Halbzeit? Die haben wohl in der Kabine Energydrinks mit Champions-League-Geschmack verteilt.

  • Dortmund dramatisch wie ein Tatort-Special, aber mit Happy End.

  • Leipzig? Therapiestunde am Montag.

  • HSV? Wieder mal Kaffee statt Konfetti.

  • Und Hoffenheim? Stiller Dritter, heimlich stark und niemand weiß genau, warum.

Bleibt nur noch eine Frage: Wer hat eigentlich den VAR zum neuen Bundespräsidenten gemacht? Der ist inzwischen bei jedem wichtigen Moment dabei.

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