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Visa-Verbot für Ex-EU-Kommissar: USA eröffnen Jagdsaison auf „Zensur-Export“

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Es ist offiziell: Wer in Europa gegen Hassrede kämpft, bekommt in den USA jetzt Hausverbot – zumindest, wenn er Thierry Breton heißt und es wagt, Elon Musks Plattform X nicht mit Samthandschuhen anzufassen.

Der ehemalige EU-Kommissar und Hobby-Zensurbeauftragte Breton darf nach Willen der Trump-Regierung die Vereinigten Staaten vorerst nur noch in Gedanken bereisen. Der Vorwurf: Er habe es gewagt, sich für europäische Regeln im Internet starkzumachen – ein klarer Fall von „Meinungsunterdrückung“, so US-Außenminister Marco Rubio (neuerdings auch selbsternannter Sheriff des freien Internets).

Breton, Architekt des Digital Services Act, hatte sich mit dem Gesetz erlaubt, Plattformen wie X, ehemals Twitter, auf Transparenz und Verantwortung zu verpflichten. Skandalös, fanden die USA – und erklärten prompt:

„Wer gegen unsere toxische Meinungsfreiheit ist, kriegt von uns ein Reiseverbot frei Haus.“

🧳 Willkommen auf der „No-Entry“-Liste

Zusammen mit Breton landeten auch:

  • Zwei Deutsche mit Meinung und Rückgrat: Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon von HateAid – offenbar gefährlich, weil sie Menschen helfen, die im Internet bedroht werden.
  • Ein Brite mit Akzent und Faktenliebe: Imran Ahmed vom CCDH – ein Mann, der Donald Trumps Wahlbehauptungen nicht ganz glaubte (Skandal!).
  • Und eine Frau mit dem Wort „Disinformation“ im Lebenslauf: Clare Melford vom Global Disinformation Index – klingt schon verdächtig.

🤡 Zensur? Nein, Meinungsfreiheit mit Filter!

Was in Europa als Schutz der Zivilgesellschaft gilt, heißt in den USA jetzt „Zensur durch linke EU-Eliten“. Senator Rubio warnte sogar vor der „zivilisatorischen Auslöschung Europas“. Die Nachricht: Nicht einmal Baguettes sind mehr sicher!

Breton konterte auf X mit der Feststellung, dass die „Zensur nicht dort stattfindet, wo ihr sie wähnt“. Und das mit Stil, nicht mit CAPSLOCK.

🧠 Frankreich empört, Deutschland not amused

Frankreich spricht von Einschüchterung, Deutschland nennt’s „rechtsstaatlich fragwürdig“. Macron soll intern gesagt haben:

„Wenn das so weitergeht, bekommt demnächst jeder, der in Brüssel einen Cookie-Banner programmiert, eine FBI-Akte.“

Auch die EU-Kommission zeigte sich schockiert. Man sei empört, sagte man diplomatisch. Intern arbeitet Brüssel wohl bereits an einem Gegen-Visa-Verbot für Fake-News-Influencer mit Podcast und Patriot-Filter.

😱 Musk gegen Menschenrechte

Elon Musk, der heimliche Held dieser Geschichte, hatte die betroffenen Organisationen zuletzt als „kriminelle Zensur-Industrie“ bezeichnet – denn wer Desinformation kritisiert, gefährdet bekanntlich das Geschäftsmodell.

Und als das Global Disinformation Index warnte, dass KI eventuell nicht die Lösung für alles sei, sondern vielleicht Teil des Problems – war der Geduldsfaden endgültig gerissen.

🧻 Fazit:

Wenn Meinungsfreiheit bedeutet, dass niemand widersprechen darf, und wenn Zensur bedeutet, dass Plattformen für ihre Inhalte Verantwortung übernehmen sollen – dann war Thierry Breton wohl einfach zu zivilisiert für die neue Weltordnung.

Ob ihm das Visaverbot die Tränen in die Augen treibt? Unwahrscheinlich.
Aber ein Smiley auf X war wohl trotzdem drin.

 

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