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Vier Schüsse auf Boxerin – Adoptivvater in Haft

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Nach den Schüssen auf die Profiboxerin Rola El-Halabi hat das Berliner Landgericht ihren Adoptivvater und ehemaligen Manager zu einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren verurteilt.

Der Mann hat seiner Adoptivtochter am 1. April dieses Jahres in Berlin in Hände und Beine geschossen und sie schwer verletzt. Die Boxerin befand sich gerade vor einem Weltmeisterschaftskampf. Der Mann war in die Kabine El-Halabis an der Trabrennbahn im Ortsteil Karlshorst gestürmt und hatte vier Schüsse auf sie abgefeuert.
Ob die Sportlerin je wieder boxen kann ist bisher unklar. Diese war zur Urteilsverkündung in das Landgericht in der Hauptstadt gekommen. Im Prozess hatte die 26-Jährige als Nebenklägerin gesagt: „Ich hasse meinen Vater.“
Der Adoptivvater gestand im Prozess die Tat, bestritt aber, gezielt geschossen zu haben. Der Vorsitzende Richter sagte in seiner Urteilsbegründung, dem Mann habe es nicht gepasst, dass seine Tochter anfing, ihr eigenes Leben zu leben.
Das Gericht blieb mit dem Strafmaß von sechs Jahren Haft unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte zehn Monate mehr gefordert.

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