Eine Diskussion, die Deutschland spaltet, wobei der überwiegende Teil der Deutschen das wohl eher kritisch sehen wird. Diese Menschen, die auf Boote gehen, sind oft Menschen, die Geld haben, denn solch eine Aktion durchzuziehen kostet Geld.
Geld was man oft in der Familie gesammelt hat, um einem aus der Familie die Reise ins gelobte Europa zu ermöglichen. Für viele Menschen das Paradies auf Erden. Diese Menschen wissen oft gar nicht, was sie für Strapazen erwarten und wie unsicher es ist, ob sie überhaupt in einem Land in Europa bleiben dürfen.
Alles ist besser als in der eigenen Heimat zu bleiben, so die Gedanken dieser Menschen. Was können wir in Europa tun? Ganz einfach, wir müssen mehr in diesen Ländern tun, wo diese Menschen herkommen, und wir müssen ihnen klar machen, welche Gefahren ihnen bei einer Flucht drohen. Gefahr für Leib und Leben.
Nun stellt sich natürlich immer noch die Frage, was machen wir mit den Bootsflüchtlingen. Eigentlich, so unmenschlich das auch klingen mag, muss man sie dorthin zurückbringen, wo sie herkommen, damit sie dort erzählen können, wie es ihnen ergangen ist. Fast 90% der Bootsflüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge, die kaum eine Chance haben, in irgendeinem Land in Europa als Flüchtling anerkannt zu werden. Das sagt diesen Menschen in ihren Heimatländern kaum jemand.
Was wir aber auch brauchen, ist eine gerechte Verteilung dieser Menschen in Europa. Nicht nur Deutschland kann diese Menschen aufnehmen. Vielleicht haben die Menschen, die jetzt so vehement auf die Strasse gehen, ja auch Interesse daran, für diese Flüchtlinge eine Patenschaft zu übernehmen, für ihre Integration und für ihr wirtschaftliches Auskommen zu bürgen. Das sollte doch kein Problem sein, wenn ich von einer Sache überzeugt bin.
Nochmals, politisch verfolgte Menschen muss man immer aufnehmen, ohne wenn und aber. Deutschland muss es erst einmal schaffen, die Menschen, die hier sind, in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das ist schwer genug, so schwer, dass unsere Gesellschaft darüber droht, sich zu spalten.
Immer mehr Parteien am rechten Rand bekommen Wählerzulauf, weil die Menschen sagen, „so kann es nicht weitergehen“. Sie sind unzufrieden mit der aktuellen Politik der etablierten Parteien. Sie sind empfänglich für Parolen von Parteien, die das, was sie fordern, niemals umsetzen müssen.
Kommentar hinterlassen