In der Nacht auf Freitag sind in Moskau die Gespräche über eine mögliche Beilegung des Ukraine-Kriegs nach mehr als dreieinhalb Stunden zu Ende gegangen. Das teilte der Pressedienst des Kremls nach einem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mit. Konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Ein zentrales Thema war neben dem Kriegsgeschehen auch der Umgang mit den in den USA eingefrorenen russischen Vermögenswerten. Zudem stand eine mögliche Einladung Russlands in den von der US-Regierung initiierten „Friedensrat“ auf der Agenda.
Die Gespräche begannen kurz vor Mitternacht Ortszeit. Auf amerikanischer Seite nahmen neben Witkoff auch Jared Kushner, Schwiegersohn von Ex-Präsident Donald Trump, sowie Regierungsberater Josh Gruenbaum teil. Russland war vertreten durch Präsident Putin, seinen Sondergesandten Kirill Dmitrijew und außenpolitischen Berater Juri Uschakow.
Bereits im Dezember hatte Putin den Trump-Vertrauten Witkoff empfangen. Auch damals blieben die Gespräche ohne greifbare Fortschritte – trotz einer Sitzungsdauer von fünf Stunden.
Die Verhandlungen sollen am Freitag in Abu Dhabi fortgesetzt werden. Dort ist erstmals seit längerer Zeit ein direktes Aufeinandertreffen von russischen und ukrainischen Unterhändlern geplant. Auch Vertreter der USA werden erneut als Vermittler anwesend sein.
Kommentar hinterlassen