Die Verbraucherzentrale warnt aktuell vor Anschreiben der Postbank, die bei Kundinnen und Kunden für Verwirrung sorgen können. In den Briefen gehe es meist um Änderungen von Vertragsbedingungen oder neuen Angeboten, doch die Formulierungen seien nach Einschätzung der Verbraucherschützer nicht eindeutig.
Unklare Formulierungen
Kritisiert wird vor allem, dass die Schreiben oft den Eindruck erwecken, man müsse einer Änderung zustimmen, obwohl dies rechtlich gar nicht zwingend erforderlich sei. Für Verbraucher sei kaum erkennbar, ob es sich um eine verbindliche Anpassung oder lediglich um ein freiwilliges Angebot handelt.
Risiko für Verbraucher
Dadurch bestehe die Gefahr, dass Kunden vorschnell neuen Konditionen zustimmen, die möglicherweise Nachteile bringen. „Wer die Briefe nicht genau liest, könnte glauben, es handle sich um eine Pflicht zur Zustimmung“, warnt die Verbraucherzentrale.
Empfehlung: Genau hinsehen
Die Verbraucherschützer raten allen Postbank-Kunden, die Schreiben sorgfältig zu prüfen und sich bei Unsicherheiten rechtlich beraten zu lassen. Niemand sei verpflichtet, Änderungen zu akzeptieren, die nicht ausdrücklich im Vertrag vereinbart wurden.
Postbank erneut in der Kritik
Die Bank steht ohnehin seit Längerem wegen IT-Problemen, langen Bearbeitungszeiten und unklarer Kundenkommunikation im Fokus. Mit den aktuellen Warnungen wächst der Druck, die Informationsschreiben klarer und transparenter zu gestalten.
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