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OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Fischstäbchen sollen künftig in Osteuropa genauso viel Fisch enthalten wie im Westen. In der Europäischen Union sind neue Verbraucherschutzregeln in Kraft getreten. Sie sollen für mehr Transparenz im Onlinehandel sorgen. Die neue Richtlinie muss binnen zwei Jahren umgesetzt werden. Bei ernsten Verstößen drohen Händlern saftige Strafen von mindestens vier Prozent ihres Jahresumsatzes.

Die neuen Regeln für den Onlinehandel sollen unter anderem die Praxis eindämmen, dass Markenprodukte mit gleicher Aufmachung in EU-Ländern in unterschiedlicher Qualität angeboten werden. Hintergrund sind Klagen aus östlichen EU-Staaten. Dort war zum Beispiel in Fischstäbchen weniger Fisch enthalten als in westlichen Produkten. Auch enthielt östliches Nutella einen geringeren Kakaoanteil als die westliche Variante. Die nationalen Behörden sollen nun mehr Handhabe gegen irreführende Vermarktung bekommen.

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