In einer deutlichen Stellungnahme hat Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez die Vereinigten Staaten für deren Einmischung in die inneren Belange ihres Landes kritisiert. „Es reicht mit den Befehlen aus Washington an unsere Politiker“, erklärte Rodriguez am Montagmorgen in Caracas.
Sie betonte, dass Venezuelas politische Zukunft allein in den Händen der eigenen Bevölkerung liege: „Unsere Meinungsverschiedenheiten und Konflikte müssen wir selbst lösen – ohne ausländische Einflussnahme.“
Die Stellungnahme erfolgt vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen nach der Absetzung von Ex-Staatschef Nicolás Maduro, die im Zuge eines US-Militäreinsatzes stattfand. Trotz der angespannten Lage hatte die venezolanische Führung zuletzt auf eine diplomatische Annäherung an Washington gesetzt. Die scharfen Worte Rodriguez’ könnten nun neue Spannungen entfachen. Donald Trump könnte sich nun eine Entsendung von Soldaten als Option konkreter werden.
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