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Vatikanbank und das Problem mit der Geldwäsche

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Wegen des Verdachts auf Geldwäscherei bleiben 23 Millionen Euro auf einem Konto der Vatikanbank IOR beschlagnahmt.
Mit dieser Entscheidung hat eine Ermittlungsrichterin am Montag in Rom einen Antrag der Vatikanbank auf Freigabe der Summe zurückgewiesen.
Dem IOR-Chef Tedeschi und seinem Generaldirektor Cipriani wird vorgeworfen, gegen die in Italien gültigen Anti-Geldwäscherei-Vorschriften verstossen zu haben. Gegen beide wird seit drei Monaten ermittelt.Tedeschi war erst im Herbst 2009 berufen worden, um bei der Bank, die wiederholt in Skandale verwickelt war, Klarheit und Transparenz zu schaffen.Die Ermittlungsrichterin bestätigte die Beschlagnahmung, weil sich bisher keine wesentlichen neuen Elemente ergeben hätten. Weiterhin sei es für die italienischen Behörden unmöglich festzustellen und zu überprüfen, welche IOR-Kunden Empfänger von Überweisungen und Schecks seien. Deren Identifizierung geschehe allein durch die Bank selbst.Ausgangspunkt der Ermittlungen soll eine der Aufsichtsbehörde der italienischen Zentralbank aufgefallene IOR-Überweisung von 20 Millionen Euro auf die JP Morgan in Frankfurt am Main gewesen sein.

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