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USA: Tödlicher ICE-Einsatz in Minneapolis – Trump blockiert Ermittlungen, Streit mit Gouverneur eskaliert

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Ein tödlicher Schuss bringt neue Eskalation zwischen Präsident Donald Trump und dem demokratischen Gouverneur von Minnesota, Tim Walz. Am 7. Januar 2026 wurde Renee Nicole Good von einem ICE-Beamten erschossen. Der Beamte behauptet, Good sei mit dem Auto auf ihn zugefahren. Kritiker sprechen von übertriebener Gewalt – das Ganze wurde auf Video festgehalten.

Was ist passiert?
Ein ICE-Agent erschoss eine Frau in Minneapolis. Der Fall wird politisch brisant: Präsident Trump verhindert, dass staatliche Ermittler aus Minnesota Zugriff auf die Beweise erhalten. Begründung: Nur der Bund dürfe ermitteln – und außerdem sei Minnesota ein von „Korruption zerfressener“ Bundesstaat.

Politischer Hintergrund
Der Streit zwischen Trump und Walz schwelt seit Jahren. Bereits während der George-Floyd-Proteste 2020 warf Trump Walz Führungsschwäche vor. Als Walz 2024 Vizepräsidentschaftskandidat der Demokraten wurde, kochte die Feindschaft erneut hoch.

Trump vs. Minnesota

  • Trump beleidigt Walz öffentlich („inkompetenter Trottel“).

  • Bundesmittel in Milliardenhöhe für soziale Programme in Minnesota wurden eingefroren – angeblich wegen Betrugsfällen.

  • Gleichzeitig schickte die Bundesregierung 2.000 ICE-Beamte nach Minneapolis, obwohl die Stadtpolizei nur etwa 600 Beamte hat.

Empörung in Minnesota
Bürgermeister Jacob Frey sowie zahlreiche Lokalpolitiker und Aktivisten fordern eine unabhängige Untersuchung – doch der Bundesstaat wird ausgeschlossen. Die FBI sperrt die Ermittlungen, was zu massiver Kritik führt. Trump und Vizepräsident JD Vance verteidigen den ICE-Beamten und sprechen von „Selbstverteidigung“.

Juristische Schritte
Die Staatsanwaltschaft von Hennepin County und Generalstaatsanwalt Keith Ellison haben eine eigene Untersuchung eingeleitet. Sie betonen, dass der Bundesbeamte nicht automatisch Immunität genieße und auch in Minnesota belangt werden könne.

Ein neuer George-Floyd-Moment?
Viele befürchten, dass Minnesota erneut zum Brennpunkt landesweiter Proteste wird. Aktivisten fühlen sich politisch ins Visier genommen: „Wir sind ein blauer Staat mit progressiver Politik – und Trump will das nicht.“

Fazit
Der Fall Good ist mehr als ein Einzelfall – er steht für die zunehmend autoritäre Gangart der Trump-Regierung gegenüber oppositionellen Bundesstaaten. Kritiker warnen: Der Präsident nutzt Bundesbehörden als politische Waffe – und riskiert damit nicht nur die öffentliche Ordnung, sondern auch das Vertrauen in demokratische Institutionen.

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