Die USA bereiten sich auf einen außergewöhnlich heftigen Spätwintersturm vor. Meteorologen warnen vor einer regelrechten „März-Megasturm“-Lage, die am Sonntag große Teile der zentralen Vereinigten Staaten erfassen soll. Erwartet werden blizzardartige Schneefälle, schwere Gewitter, eisige Temperaturen, Orkanböen und mögliche Stromausfälle.
Nach Angaben des Wetterdienstes AccuWeather wird sich das Sturmsystem am Sonntag, 15. März, rasch verstärken und von den Great Plains in Richtung der Großen Seen ziehen. Millionen Menschen könnten betroffen sein.
Wetterexperten warnen vor gefährlicher Lage
„Dieser Sturm meint es wirklich ernst“, sagte John Feerick, leitender Meteorologe bei AccuWeather. Das Unternehmen bezeichnet die Wetterlage als „March megastorm“, also als einen besonders intensiven März-Sturm.
Bereits am Sonntagmorgen lagen über weiten Teilen der Landesmitte zahlreiche Wetterwarnungen, Unwetterhinweise und Alarmmeldungen vor.
Bis zu 90 Zentimeter Schnee im oberen Mittleren Westen
Laut dem National Weather Service (NWS) entsteht das Tiefdruckgebiet über dem Bundesstaat Wyoming und zieht anschließend ostwärts. Nördlich der Zugbahn des Tiefs wird mit besonders starkem Schneefall gerechnet.
Im oberen Mittleren Westen könnten zwischen 30 und 90 Zentimeter Schnee fallen. Gleichzeitig werden Windböen von mehr als 80 km/h erwartet. Dadurch sind in mehreren Regionen Blizzard-Bedingungen möglich – also gefährliche Schneestürme mit stark eingeschränkter Sicht.
Höhepunkt des Sturms am 16. März erwartet
Die Wetterlage soll sich bis zum 16. März weiter verschärfen. Nach Einschätzung des US-Wetterdienstes erreicht der Sturm dann seinen Höhepunkt.
Besonders in den nördlichen Plains könnten die gefühlten Temperaturen auf Werte um minus 20 Grad Celsius sinken. Selbst in Teilen von Texas wird mit Windchill-Werten unter dem Gefrierpunkt gerechnet.
Eisregen, Gewitter und Sturm im Süden
Nicht nur der Norden ist betroffen:
Auch in den zentralen und südlichen Bundesstaaten droht gefährliches Wetter.
Eine Kaltfront soll über die Mitte des Landes hinwegziehen und dabei unter anderem bringen:
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Eisregen
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starke Windböen
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schwere Gewitter
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örtlich gefährliche Straßenverhältnisse
Besonders betroffen sein könnten laut Prognosen:
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der Mittlere Westen
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Teile des mittleren Südens
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das Ohio-Tal
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das Tennessee-Tal
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sowie der tiefe Süden der USA
Dort besteht vor allem ein erhöhtes Risiko für Gewitter und Unwetterlagen.
Gefahr für Reisen und Stromversorgung
Meteorologe Feerick warnt, dass der Sturm in vielen Regionen zu erheblichen Problemen führen könnte – unabhängig davon, ob es sich um Schneestürme im Norden oder Gewitter im Süden handelt.
Zu den größten Risiken zählen:
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gefährliche Reisebedingungen
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massive Verkehrsbehinderungen
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Flugausfälle und Verspätungen
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Stromausfälle durch Sturm und Eis
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eingeschränkte Sicht bei Schneeverwehungen
Kurzüberblick: Das droht durch den US-Megasturm
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Schneemengen von 30 bis 90 Zentimetern
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Blizzard-Bedingungen im oberen Mittleren Westen
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Windböen über 80 km/h
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Eisregen und Glätte in mehreren Regionen
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Gewitter und schwere Unwetter im Süden
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Gefühlte Temperaturen bis etwa -20 Grad
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Gefahr von Stromausfällen und Reisechaos
Fazit
Die USA stehen vor einem der markantesten Wetterereignisse dieses Spätwinters. Der von Meteorologen als „März-Megasturm“ bezeichnete Sturm könnte von den nördlichen Plains bis in den Süden des Landes massive Auswirkungen haben. Millionen Menschen müssen sich auf extreme Wetterbedingungen einstellen – von Schneestürmen über Eisregen bis hin zu schweren Gewittern.
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