Ein Cyberangriff auf United Natural Foods (UNFI), den Hauptlieferanten von Whole Foods und weiteren US-Supermärkten, hat die Lebensmittelversorgung in Teilen der USA erheblich gestört. In einem aktuellen Earnings Call am Dienstag, dem 10. Juni, bestätigte CEO Sandy Douglas, dass die Lieferungen derzeit nur eingeschränkt erfolgen können.
Am 5. Juni bemerkte das Unternehmen „unautorisierte Aktivitäten“ in seinen IT-Systemen.
Bereits am 6. Juni wurde entschieden, die Systeme vorsorglich herunterzufahren, um Schaden zu begrenzen.
UNFI informierte die US-Börsenaufsicht (SEC) offiziell am 9. Juni vor Handelsbeginn.
Belieferung von Whole Foods nur eingeschränkt möglich
Leere Regale in mehreren Filialen, laut Berichten in sozialen Medien
Whole Foods entschuldigte sich öffentlich bei Kund:innen und verspricht schnelle Nachlieferungen
FBI und weitere Behörden sind in die Ermittlungen involviert
CEO Sandy Douglas erklärte:
„Wir tun alles, was möglich ist, um unseren Kunden unter diesen Umständen bestmöglich zu helfen.“
Er betonte zudem, dass man die eigenen Sicherheitsvorkehrungen umfassend überprüfen werde, da der Vorfall ein klares Zeichen sei, dass mehr Fokus auf Cyberabwehr notwendig sei.
Douglas wies Vorwürfe zurück, Investoren seien zu spät informiert worden:
Am 6. Juni wurde die Bedrohung als systemisch erkannt
Am 9. Juni erfolgte die SEC-Meldung – laut Douglas „so schnell wie möglich“
Er machte keine Angaben dazu, ob Kunden aufgrund der Störung bestehende Lieferverträge kündigen mussten.
Der Cyberangriff auf UNFI zeigt erneut die Verwundbarkeit der Lieferketten großer Lebensmittelhändler durch IT-Angriffe. Für Verbraucher bedeutet das vorerst: Geduld mit leeren Regalen bei Whole Foods und Co. – und für Unternehmen: mehr Investitionen in digitale Sicherheitsmaßnahmen.
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