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USA beteiligen sich an Militärschlag gegen den Iran-Iraner gehen auf die Strasse und feiern den Angriff

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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Ziel des Angriffs ist es nach Angaben der New York Times, das iranische Regime zu destabilisieren oder sogar zu stürzen.

Der Angriff erfolgt, nachdem US-Präsident Donald Trump über Wochen hinweg mit militärischen Maßnahmen gegen Iran gedroht hatte – offiziell wegen dessen Atomprogramms. Zugleich steht die Eskalation im Kontext eines harten innenpolitischen Vorgehens der iranischen Führung, bei dem Tausende Demonstrierende getötet worden sein sollen.

Wie Teheran reagieren wird, ist bislang unklar. Iranische Vertreter hatten jedoch bereits im Vorfeld gewarnt, dass im Falle eines Angriffs amerikanische Truppen in der Region zum Ziel werden könnten.

Um 08:15 Uhr Ortszeit (06:15 GMT) heulten in ganz Israel die Sirenen und warnten vor möglichen Raketenangriffen. Die israelischen Angriffe fallen in eine Phase laufender diplomatischer Bemühungen zwischen Washington und Teheran. Ziel der Gespräche war ein Abkommen zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms und zur Vermeidung eines Krieges; eine Fortsetzung der Verhandlungen war für kommende Woche geplant.

Zwar hatte Iran in den Gesprächen Zugeständnisse signalisiert, doch Präsident Trump erklärte zuletzt, er sei mit dem Verlauf der Verhandlungen nicht „begeistert“. Zuvor hatte er wiederholt mit militärischem Druck gedroht, um die iranische Führung zu einem Abkommen zu bewegen.

Trump ordnete den größten US-Militär­aufmarsch im Nahen Osten seit der Irak-Invasion 2003 an, ohne detailliert darzulegen, weshalb ein sofortiges militärisches Eingreifen notwendig sei. Iran kündigte im Gegenzug an, auf einen Angriff mit Gewalt zu reagieren.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete den Einsatz als „Präventivschlag“, der dazu diene, „Bedrohungen gegen den Staat Israel zu beseitigen“. Bereits im vergangenen Juni hatte Israel Iran angegriffen; daraus entwickelte sich der sogenannte Zwölf-Tage-Krieg. Die USA griffen später in den Konflikt ein und attackierten iranische Atomanlagen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuletzt erneut vor der Gefahr durch iranische ballistische Raketen gewarnt und ein Abkommen abgelehnt, das sich ausschließlich auf das Atomprogramm beschränkt.

Iran wiederum lehnt Verhandlungen über sein Raketenprogramm sowie über die Unterstützung verbündeter Gruppen in der Region – darunter Hamas, Hisbollah, Milizen im Irak und die Huthi im Jemen – ab. Diese Forderungen wertet Teheran als Eingriff in seine staatliche Souveränität.

Update:
Nach Angaben dreier US-Regierungsvertreter gegenüber CNN führen die Vereinigten Staaten inzwischen selbst Angriffe gegen Iran durch. Ein Vertreter sprach von einem laufenden Einsatz und betonte, es handle sich um „keinen kleinen Schlag“.

In Israel ordnete das Heimatfrontkommando landesweit an, nur noch unbedingt notwendige Tätigkeiten auszuführen. Öffentliche Versammlungen, Schulunterricht und reguläre Arbeitsaktivitäten sind demnach vorerst untersagt. Ausnahmen gelten lediglich für systemrelevante Bereiche.

Der staatliche iranische Nachrichtensender IRINN hat in einer Laufschrift Berichte über Angriffe am 28. Februar in Teheran bestätigt. Zuvor hatte Israel von einem „Präventivangriff“ gegen Iran gesprochen.

Der Sender verzeichnete gegen 06:30 GMT kurzzeitig eine Tonunterbrechung, nahm das Programm jedoch wenig später wieder auf. In einem eingeblendeten Newsticker war von Rauchwolken und Explosionsgeräuschen in Teilen der Hauptstadt die Rede.

Anschließend strahlte IRINN voraufgezeichnete Bilder von regierungsnahen Kundgebungen aus, begleitet von Musik sowie Archivaufnahmen mit Aussagen des Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei. Darin rief er zur Geschlossenheit gegen „Feinde“ auf. Zudem wurden Interviews mit Unterstützern der Islamischen Republik gesendet, die sich gegen ausländische Einmischung aussprachen.

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