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Kurz vor dem dritten Jahrestag des Angriffs auf das Kapitol in den Vereinigten Staaten wurden mehrere Parlamentsgebäude in verschiedenen US-Bundesstaaten nach Bombendrohungen evakuiert. Die Drohungen, die über eine mehrfach verschickte E-Mail verbreitet wurden, betrafen Staaten wie Connecticut, Georgia, Kentucky, Michigan und Mississippi. US-Medien berichteten unter Berufung auf die örtlichen Polizeibehörden, dass diese Drohungen später als nicht glaubwürdig eingestuft wurden, woraufhin die Gebäude wieder freigegeben wurden.

Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, informierte auf einer sozialen Plattform über die Anweisung der Kentucky State Police, das Kapitol zu räumen, während er gleichzeitig auf ähnliche Bedrohungen in anderen Bundesstaaten hinwies. In Georgia mahnte der Wahlbeamte Gabriel Sterling, keine voreiligen Schlüsse über die Ursprünge dieser Drohung zu ziehen, und warnte vor sogenannten „Chaosagenten“, die im Jahr 2024 Zwietracht säen könnten.

Diese Ereignisse werfen ein Licht auf die anhaltenden Befürchtungen hinsichtlich politischer Gewalt in den USA, besonders im Vorfeld der Präsidentschaftswahl am 5. November. Erinnerungen an die gewaltsamen Ereignisse vom 6. Januar 2021, als Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump das Kapitol stürmten, verstärken diese Sorgen.

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