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US-Verteidigungsminister Hegseth: „KI ohne woke Beschränkungen“ für militärische Zwecke

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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Der US-Kriegsminister (Secretary of War) Pete Hegseth hat in einer Grundsatzrede in Texas angekündigt, das US-Militär zu einer „KI-zentrierten, kriegsfähigen Streitmacht“ umzubauen – frei von dem, was er als „woke“ Ideologien bezeichnet. Künstliche Intelligenz solle in Zukunft ohne Rücksicht auf Diversität, Gleichstellung oder soziale Gerechtigkeit entwickelt und eingesetzt werden.

„Wir werden keine KI-Modelle einsetzen, die euch nicht in die Lage versetzen, Kriege zu führen“, sagte Hegseth.
„KI im War Department wird nicht woke sein.“

Bruch mit bisherigen Standards verantwortungsvoller KI

Hegseth, ein ehemaliger Fox-News-Moderator und Kriegsveteran, trat sein Amt im Januar 2025 unter Präsident Donald Trumps zweiter Amtszeit an. Seither hat er mehrfach angekündigt, das Militär von Diversity- und Inklusionsmaßnahmen zu „befreien“.

In seiner Rede bezeichnete er bestehende „verantwortungsvolle KI“-Standards, wie sie u. a. vom US-Verteidigungsministerium, der NATO und den Vereinten Nationen diskutiert werden, als hinderlich:

„Vorbei sind die Zeiten von gerechter KI und DEI-Programmen (Diversity, Equity, Inclusion), die unseren Technikeinsatz einschränken.“

Hegseth widersprach damit Forderungen wie jenen von UN-Generalsekretär António Guterres, der im September ein Verbot tödlicher autonomer Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle gefordert hatte.

„Keine Friedenszeit-Wissenschaftsmesse mehr“

Der Minister rief zu einem Technologieschub im Pentagon auf.

„Wir machen keine Friedenszeit-Wissenschaftsmesse mehr, während unsere Gegner ein Aufrüstungsrennen führen.“

Hegseth will das Verteidigungsministerium grundlegend umstrukturieren, um Innovation schneller umzusetzen. Dabei kritisierte er die Konzentration in der Rüstungsindustrie und versprach, den Markteintritt für neue Verteidigungsunternehmen zu erleichtern.

An der Seite von Elon Musk: „Star Trek real“

Begleitet wurde Hegseth von Elon Musk, dem CEO von SpaceX, der in Trumps zweiter Amtszeit das Department of Government Efficiency leitete und weiterhin große Rüstungsaufträge hält. Hegseth kündigte an, „im Elon-Stil“ Bürokratie zu durchbrechen – und zeigte vor Publikum den Vulkaniergruß aus Star Trek, mit den Worten:

„Star Trek real.“

Fazit: KI als neue Waffe – ohne ethische Leitplanken

Hegseth positioniert sich klar gegen jegliche ideologische oder ethische Einschränkung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz für militärische Zwecke. Kritiker warnen, dass dies den Weg für autonome Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle ebnen könnte – eine Entwicklung, die international auf erhebliche Bedenken stößt.

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