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US-Bürger in Florida festgenommen – Video zeigt brutale Einwanderungskontrolle

Mollyroselee (CC0), Pixabay
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Der 18-jährige US-Bürger Kenny Laynez wurde bei einer Verkehrskontrolle von der Florida Highway Patrol (FHP) und Grenzschutzbeamten (ICE/Border Patrol) festgenommen – obwohl er amerikanischer Staatsbürger ist. Der Vorfall wurde von Laynez mit dem Handy gefilmt und sorgt nun für landesweite Empörung.

Der Vorfall im Überblick:

  • Laynez war mit seiner Mutter und zwei Kollegen – beide undokumentiert – auf dem Weg zu einem Landschaftsbau-Job, als sie angehalten wurden.

  • Obwohl es keinen ersichtlichen Grund gab, wurden sie aus dem Fahrzeug gezerrt, einer der Arbeiter wurde mit einem Taser beschossen.

  • Laynez wurde trotz wiederholter Hinweise auf seine Staatsbürgerschaft verhaftet und sechs Stunden festgehalten.

  • Währenddessen filmte sein Handy die gewaltsamen Festnahmen und später Gespräche von Beamten, in denen sie sarkastisch über das Vorgehen lachten.

  • Ein Beamter sagte zu Laynez: „Du hast hier keine Rechte. Du bist ein ‘Migo’.“

Rechtsfolgen & Kritik:

  • Laynez wurde wegen „Widerstands ohne Gewalt“ angeklagt, obwohl er im Polizeibericht nicht einmal erwähnt wurde. Ein Diversionsprogramm könnte die Anklage am 30. Juli fallen lassen.

  • Seine Kollegen wurden ins Krome Detention Center in Miami gebracht und erwarten möglicherweise eine Abschiebung.

  • Juristen und Aktivisten kritisieren das Vorgehen scharf: „Wenn Bürgerrechte so leicht übergangen werden, sind wir alle gefährdet,“ sagte Anwalt Jack Scarola.

  • Die Behörden (FHP, ICE) lehnten bislang eine Stellungnahme ab.

Ein Einzelfall oder systemisches Problem?

Laynez ist kein Einzelfall. Ähnliche Vorfälle verbreiten Angst in Einwanderergemeinden – selbst bei legal aufhältigen Familien. Laynez selbst sagte:

„Sie behandeln uns wie Hunde, die sie auf der Straße auflesen.“
„Wir sind keine Kriminellen – wir waren einfach auf dem Weg zur Arbeit.“

Er betont, dass sein Video entscheidend war, um Beweise zu sichern:

„Ohne das Video hätte mir niemand geglaubt.“

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