Europa

Unruhen in Spanien

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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In Barcelona hat es gestern den fünften Abend in Folge Proteste gegen die Verhaftung des Rappers Pablo Hasel und Ausschreitungen gegeben. In der Hauptstadt Kataloniens versammelten sich mehrere tausend Menschen.

Als sie zum Polizeipräsidium zogen, kam es erneut zu Zusammenstößen mit der Polizei. Demonstrierende bewarfen die Polizei mit Flaschen, Dosen und Böllern und setzten Barrikaden in Brand. Andere drangen in Läden in der Einkaufsstraße Passeig de Gracia ein und plünderten Geschäfte von Nike, Versace, Tommy Hilfiger, Hugo Boss und Diesel. Auch die Börse wurde angegriffen, mehrere Motorräder brannten.

Auch in der spanischen Hauptstadt Madrid, in Malaga, Cordoba und Sevilla gingen jeweils mehrere hundert Menschen auf die Straße. Kleinere Proteste gab es in Santander und Logrono.

Hasel war am Dienstag verhaftet worden, weil er eine neunmonatige Haftstrafe wegen Beleidigung der spanischen Königsfamilie und staatlicher Institutionen nicht angetreten hatte. Am Donnerstag wurde der 32-Jährige zu einer weiteren Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt, weil er in einem Verfahren gegen zwei Polizisten einen Zeugen bedroht haben soll.

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