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Unfreundlich

Kaufdex (CC0), Pixabay
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Die Regierung Russlands hat Norwegen als „unfreundlichen Staat“ eingestuft. Gemäß einem Erlass, der gestern auf der Regierungswebseite veröffentlicht wurde, werden Einschränkungen für die Beschäftigung russischer Bürger in norwegischen Botschaften und Konsulaten verhängt. Norwegen darf demnach nicht mehr als 27 Ortskräfte landesweit einstellen.

Die Erstellung einer Liste „unfreundlicher Staaten“ wurde 2021 von der russischen Regierung auf Anweisung des Präsidenten Wladimir Putin eingeleitet. Bis jetzt umfasst diese Liste etwa 50 Staaten, darunter Deutschland, Frankreich, die USA, die Ukraine und die EU als Ganzes. Diese Einstufung beeinträchtigt erheblich die Arbeit der diplomatischen Vertretungen der betroffenen Länder in Russland.

Norwegen teilt eine knapp 200 Kilometer lange Grenze mit Russland im Norden und ist die Heimat des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg. Nach einem Spionageskandal im April wies Norwegen 15 russische Diplomaten aus. Als Reaktion darauf bestellte Russland den norwegischen Botschafter ein und wies norwegische Diplomaten aus dem Land aus.

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