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Die Vereinten Nationen (UN) unternehmen entschlossene Schritte, um sicherzustellen, dass dringend benötigte humanitäre Hilfe den Gazastreifen erreicht. Sie planen, heute einen zweiten Hilfskonvoi mit 20 bis 30 Lastwagen in das Konfliktgebiet zu schicken. Der UN-Nothilfekoordinator Griffiths betonte die Notwendigkeit, kontinuierliche Hilfe zu gewährleisten, um sicherzustellen, dass keine Unterbrechungen in der Unterstützung und Versorgung der Bedürftigen auftreten.

In einer eindrücklichen gemeinsamen Erklärung bezeichneten mehrere UN-Hilfsorganisationen die derzeitige humanitäre Situation der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gazastreifen als „katastrophal“. Sie unterstrichen die dringende und unbedingte Notwendigkeit von Hilfsmaßnahmen, um das Leiden der Menschen in dieser angespannten Region zu lindern.

In der Zwischenzeit haben die USA angekündigt, ihre militärische Präsenz im östlichen Mittelmeer durch die Verlegung weiterer Waffensysteme zu verstärken. US-Verteidigungsminister Austin gab bekannt, dass hochmoderne Raketenabwehrsysteme sowie Einheiten des Patriot-Luftabwehrsystems in die Region entsandt werden sollen. Dies geschieht zusätzlich zu mehreren US-Kriegsschiffen, die bereits strategisch im östlichen Mittelmeer positioniert sind.

Eine in Ägypten einberufene Nahost-Konferenz, die kürzlich in Kairo stattfand, wurde leider ohne konkrete Ergebnisse oder Lösungen beendet. Während der Konferenz verurteilten die arabischen Staats- und Regierungschefs die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen. Auch aus Europa kamen Aufrufe, wobei die Europäer insbesondere den Schutz der Zivilbevölkerung in den Vordergrund stellten und betonten.

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