Die Ukraine hat einem von den USA vorgeschlagenen 30-tägigen Waffenstillstand mit Russland zugestimmt. Dies gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag nach Verhandlungen mit US-Vertretern in Saudi-Arabien bekannt.
Der Waffenstillstand soll entlang der gesamten Frontlinie gelten, sowohl zu Land, in der Luft als auch zur See. Selenskyj betonte jedoch, dass die Feuerpause erst in Kraft trete, sobald Russland zustimme: „Die Vereinigten Staaten müssen Russland überzeugen, diesen Schritt mitzugehen.“
Nach dem Treffen in Dschidda erklärten die USA und die Ukraine in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass Washington die Unterbrechung der Geheimdienstkooperation sofort beenden und die Sicherheitsunterstützung für Kiew wieder aufnehmen werde.
US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass nun Russland am Zug sei: „Wir hoffen, dass sie Ja sagen – Ja zum Frieden. Der Ball liegt nun in ihrem Feld.“
Auch US-Präsident Donald Trump begrüßte die Entwicklung und kündigte an, möglicherweise noch in dieser Woche mit Wladimir Putin über den Vorschlag zu sprechen.
Selenskyj erklärte, dass die Ukraine in den Verhandlungen mehrere Bedingungen für den Waffenstillstand eingebracht habe. Dazu zählen eine vollständige Kampfpause in der Luft und auf See sowie die Freilassung ukrainischer Gefangener als Vertrauensbildung. Zudem fordert die Ukraine die Rückkehr von Kindern, die während des Krieges nach Russland gebracht wurden.
Zusätzlich einigten sich die USA und die Ukraine darauf, schnellstmöglich ein Abkommen über seltene Erden abzuschließen. Dies soll die ukrainische Wirtschaft stärken und langfristige Sicherheitsgarantien ermöglichen.
Nur wenige Stunden vor den Verhandlungen hatte Russland einen massiven ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. Laut dem russischen Verteidigungsministerium seien 337 Drohnen abgeschossen worden, darunter 91 in der Region Moskau. Berichten zufolge wurden dabei drei Menschen getötet und mindestens sechs verletzt.
Russland hält derzeit rund 20 % des ukrainischen Staatsgebiets besetzt – deutlich mehr als die 7 %, die Moskau vor Beginn des Krieges im Februar 2022 kontrollierte. Putin strebt weiterhin die vollständige Kontrolle über die Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja an.
Ob Russland dem Waffenstillstand zustimmen wird, ist bislang unklar. Trump betonte jedoch: „Es braucht zwei zum Tango. Hoffentlich wird Putin auch zustimmen.“
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