In den USA geht es aktuell heiß her – also, meteorologisch gesehen natürlich eiskalt: Ein sogenannter „Bombenzyklon“ (ja, das ist wirklich ein Wetterbegriff und keine neue Netflix-Serie) sorgt an der Ostküste für Ausnahmezustände, Stromausfälle – und Gerüchte über UFOs in der Schneewolke.
Von North Carolina bis nach Boston ist alles dabei: Schneestürme, Orkanböen, Tiefkühl-Bäume, bibbernde Pudel und verwirrte Touristen in Flip-Flops aus Florida. Selbst dort, im Sunshine State, soll es Schneeflocken geben, was für Florida-Verhältnisse etwa so normal ist wie eine vegane Grillparty bei Texas-Rodeofans.
Trump: „Ich hab das nicht bestellt!“
Ex-Präsident Donald Trump meldete sich prompt via Truth Social zu Wort und fragte:
„Warum redet keiner über den großartig schönen Sommer, den wir letztes Jahr hatten? Der Sturm ist ein linker Trick, um meine Frisur zu ruinieren.“
An anderer Stelle beschuldigte er Joe Biden, einen „geheimen Schneelaser“ aktiviert zu haben, um republikanische Bundesstaaten zu sabotieren. Fachleute konnten dies bislang nicht bestätigen, aber die Suche nach der Fernbedienung läuft.
UFOs über Virginia?
Ein besonders kurioses Detail: Laut dem Online-Wetterdienst WetterSkepsis3000.com soll ein Satellitenbild über Virginia „ungewöhnliche kreisförmige Strukturen im Schneegestöber“ gezeigt haben. Ein Nutzer kommentierte auf X (ehemals Twitter):
„Entweder das sind UFOs oder jemand hat vergessen, den Rasenmäher auszumachen.“
Schnee-Highlights:
- Raleigh, NC: 8,4 Zoll Schnee (nicht Zollstock-konform)
- Norfolk, VA: Möglicherweise der „größte Schneefall seit dem letzten großen Schneefall“
- Massachusetts: 6–12 Zoll auf Cape Cod, Martha’s Vineyard und Nantucket – perfekte Ausrede, um das Boot nicht zu polieren
- Florida: „Gesprächsschnee“ – man redet mehr drüber, als man sieht
Die US-Wetterbehörde warnt: Autofahrten könnten „lebensgefährlich bis unvergesslich“ werden. Besonders für jene, die glauben, ihr SUV könne auch Schneeketten ersetzen.
Reise nach Nordosten? Lieber nicht.
An Flughäfen herrscht Ausnahmezustand. Tausende Flüge wurden gestrichen, was dazu führte, dass Verschwörungstheoretiker sofort ein neues Hashtag starteten:
#SnowGate2026
Ein Betroffener am Flughafen in Boston:
„Ich wollte eigentlich nach Cancun. Jetzt sitze ich seit zwei Tagen auf meinem Koffer und höre Schneepflug-Podcasts.“
Fazit: Die USA sind kalt, das Internet heiß
Während Meteorologen weiter diskutieren, ob man das Ding nun „Bombenzyklon“, „Blizzard“, „Nor’easter“ oder „Apokalüxchen“ nennen soll, bleibt für die Bevölkerung nur eins: Daunenjacke über den Pyjama, heiße Schokolade in Thermonuklearstärke – und hoffen, dass der Strom nicht ausfällt.
Und falls doch: Einfach die Taschenlampe unters Kinn halten und UFO-Geschichten erzählen.
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