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Überwachung

SpaceX-Imagery (CC0), Pixabay
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Moskaus Behörden haben einen elektronischen Passierschein eingeführt, um die Bewegungen der Menschen während der Corona-Krise zu überwachen.

Eine entsprechende Website zur Beantragung der Pässe wurde heute freigeschaltet. Das System soll dann ab Mittwoch einsatzbereit sein, wie die russischen Behörden mitteilten.

Einen Passierschein brauchen alle Bürger, die mit dem Auto oder dem Nahverkehr während der verhängten Ausgangsbeschränkungen unterwegs sind. Das System kann nach Angaben der Behörden bei Bedarf auch ausgeweitet werden, unter anderem, um auch die Wege der Menschen in ihren Nachbarschaften zu kontrollieren.

Ursprünglich war geplant, den Hauptstadt-Bewohnern scanbare Barcodes zuzuweisen, um zu überprüfen, ob sie sich an die strengen Eindämmungsmaßnahmen halten. Demnach hätten die Menschen für jeden Gang nach draußen online einen neuen Code beantragen müssen, was auf heftige Kritik stieß. Der Plan wurde schließlich zugunsten der elektronischen Passierscheine fallen gelassen.

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