Kentucky kämpft weiterhin mit den verheerenden Folgen der Überschwemmungen und extremen Wetterbedingungen, die den Bundesstaat Mitte Februar heimgesucht haben. Laut Gouverneur Andy Beshear ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf 22 gestiegen.
Der jüngste bestätigte Todesfall betrifft einen Mann aus Marshall County, der an Unterkühlung starb. Bereits am Wochenende waren sechs weitere Todesfälle gemeldet worden.
„Dies ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die unser Bundesstaat in den letzten Jahren erlebt hat“, sagte Beshear am Montag. Nach den verheerenden Überschwemmungen von 2022 und den Tornados von 2021 sei dies eine der tödlichsten Wetterkatastrophen während seiner Amtszeit.
Die Fluten wurden durch einen schweren Sturm verursacht, der am Wochenende des 14. Februar mit starkem Regen und heftigen Winden über den Südosten der USA zog. Gleichzeitig führte eine arktische Kaltfront zu einem Temperatursturz auf Rekordtiefstwerte.
In mehreren Bundesstaaten – darunter Kentucky, West Virginia und Georgia – kam es zu massiven Stromausfällen, Evakuierungen und Rettungseinsätzen. Bereits vor den jüngsten Unwettern hatte Gouverneur Beshear die Stürme als „eine der schwersten Wetterkatastrophen des Jahrzehnts“ bezeichnet.
Besonders betroffen sind Landkreise im Osten Kentuckys, darunter Breathitt, Floyd, Knott, Martin, Perry und Pike. Rund 90 Autobahnen und Landstraßen sind weiterhin wegen Überflutungen, Erdrutschen und Trümmern gesperrt. Die Nationalgarde ist im Einsatz, um Straßen freizuräumen und betroffene Gemeinden zu unterstützen.
Unter den Opfern sind auch zwei Personen aus Jefferson County, die vermutlich obdachlos waren und an Unterkühlung starben. Besonders erschütternd: Eine Mutter und ihr 7-jähriges Kind wurden in ihrem Auto entdeckt, das in Bonnieville von den Fluten mitgerissen wurde.
Ein weiterer Todesfall ereignete sich auf der Interstate 65, als ein 59-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug bei starkem Regen von der Fahrbahn abkam und sich überschlug.
Gouverneur Beshear betonte, dass bereits mehr als 60 % der Notfallhilfen für die betroffenen Gebiete bereitgestellt wurden. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump und Heimatschutzministerin Kristi Noem haben erste Gelder zur Katastrophenhilfe freigegeben.
Am Dienstag wird FEMA-Administrator Cameron Hamilton die betroffenen Regionen besuchen, um sich ein Bild von den Schäden zu machen.
Beshear lobte die Zusammenarbeit auf lokaler und staatlicher Ebene: „Kentucky hält in schweren Zeiten zusammen, und ich könnte nicht stolzer auf unsere Einsatzkräfte sein. Jetzt hoffen wir auf weitere Unterstützung aus Washington.“
Die Hilfsmaßnahmen werden in den kommenden Wochen weiter intensiviert, während sich der Bundesstaat von dieser schweren Katastrophe erholt.
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