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Über 100 Hitzetote in Mexico seit März diesen Jahres

FeeLoona (CC0), Pixabay
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Seit März sind in Mexiko mindestens 112 Menschen aufgrund von „extremen natürlichen Temperaturen“ gestorben, so das mexikanische Gesundheitsministerium.

Der mexikanische Bundesstaat Nuevo León war am stärksten betroffen, mit 64 bestätigten Todesfällen, berichtet der Bericht. Es wurden auch Dutzende von Todesfällen in Tamaulipas, Veracruz, Tabasco, Oaxaca, Quintana Roo, Sonora und Campeche gemeldet.

Im gleichen Zeitraum erhielten mindestens 1.559 Menschen medizinische Behandlung aufgrund von temperaturbedingten Problemen, so der Bericht.

In den letzten zehn Tagen hat Mexiko besonders extreme Temperaturen erlebt, an einigen Orten wurden sogar monatliche oder sogar allzeitliche Temperaturrekorde gebrochen: An einigen Orten stiegen die Temperaturen auf über 45 Grad Celsius (113 Grad Fahrenheit).

In Tamaulipas gaben lokale Behörden am Mittwoch bekannt, dass Dutzende Menschen in der aktuellen Hitzewelle gestorben seien. Daraufhin ordnete Gouverneur Américo Villarreal Anaya die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Maßnahmenplans an.

Der Gesundheitsminister von Tamaulipas twitterte am Dienstagnachmittag, dass hohe Temperaturen im ganzen Bundesstaat anhalten werden. Die Menschen wurden dazu aufgerufen, längere Sonnenexposition zu vermeiden und sich in kühlen, gut belüfteten Bereichen aufzuhalten.

Die extremen Temperaturen sowohl in Mexiko als auch in den südlichen US-Bundesstaaten werden durch eine „Hitzekuppel“ verursacht, die entsteht, wenn sich ein Hochdruckgebiet über einem Gebiet bildet und die Luft darin einschließt, während die Temperaturen steigen – oft bis zu unangenehmen oder sogar gefährlichen Niveaus.

Es wird erwartet, dass die Hitzekuppeln, die zu Rekordtemperaturen führen, aufgrund der Klimakrise häufiger und heißer werden.

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